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  • 20.10.2017
  • von Kay Grimmer

POTSDAM EXKLUSIV

von Kay Grimmer

Kinobetreiber feiern in Potsdam

Es war ein üppiger Preisregen, den die Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Mittwochabend im Waschhaus über die deutsche Programmkinolandschaft ausschüttete. Insgesamt 1,8 Millionen Euro gingen bei der Verleihung der Programmkinopreise an 214 Kinos und drei Filmverleiher. Die Gala fand in Potsdam statt, da im Vorjahr das Babelsberger Thalia-Kino den Hauptpreis als „bestes Kino Deutschlands“ erhielt und daher die Verleihung in diesem Jahr ausrichtete. Der Moderator des Abends, ZDF-Filmexperte Peter Twiehaus, erinnerte während der Gala des Öfteren an das 100-jährige Jubiläum des Babelsberger Kiezkinos und die bewegte Filmgeschichte in Potsdam. Auch das Show-Programm, verantwortet von der Potsdamer Künstleragentin Hanna Kuster, knüpfte an die großen Namen des Films in Babelsberg an, unter anderem mit Burlesque-Nummern, die an Marlene Dietrich und die Zeit der 1920er Jahre erinnerten. Den Hauptpreis erhielt in diesem Jahr das Münsteraner Filmtheater „Cinema & Kurbelkiste“. Auch das Thalia wurde von der Jury wieder bedacht. Der Vorjahressieger erhielt eine Auszeichnung über 10 000 Euro sowie weitere Preisgelder für das Dokumentarfilmprogramm sowie die Angebote im Kinder- und Familienbereich. „Wir freuen uns über die 17500 Euro, mit denen unser Programm bedacht wurde“, sagte Thalia-Chef Thomas Bastian.

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