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  • 13.10.2017

HINTERGRUND: Mit interdisziplinärem Ansatz

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde 1992 gegründet und beschäftigt heute rund 280 Mitarbeiter. Auf dem Telegrafenberg befinden sich die historischen Institutsgebäude und ein Hochleistungsrechner. Das Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, seine Grundfinanzierung von rund elf Millionen Euro im Jahr stammt je zur Hälfte vom Bund und vom Land Brandenburg. Hinzu kommt noch einmal eine ähnliche Summe an Drittmitteln.

Natur- und Sozialwissenschaftler aus aller Welt arbeiten im PIK eng zusammen, um den globalen Klimawandel und seine ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen zu untersuchen. Dieser interdisziplinäre Ansatz ist eine Besonderheit des Instituts, ein lösungsorientierter Ansatz ist eine zweite Besonderheit. Das Institut gliedert sich in vier Forschungsbereiche: Erdsystemanalyse, Klimawirkung und Vulnerabilität, Nachhaltige Lösungsstrategien sowie Transdisziplinäre Konzepte und Methoden. Das PIK ist Teil eines globalen Netzwerks von Forschungseinrichtungen zu Fragen der globalen Umweltveränderungen. Eine aktive Rolle spielen PIK-Forscher im Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen, dem Weltklimarat. Hier koordinieren sie die Arbeitsgruppe zum Klimaschutz. Kix

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