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  • 28.09.2017

Bundesstützpunkt für Frauen-Rudern geplant: 420 000 Euro für den Seekrug

Förderung. Der Seekrug Potsdam soll zum Ruderstützpunkt werden. Foto: Andreas Klaer

Für den in die Jahre gekommenen Ruder-Trainingskomplex am Seekrug gibt es 420 000 Euro Fördermittel. Für den dort geplanten Aufbau eines Bundesstützpunktes für Rudern habe der scheidende Landessport-Minister Günter Baaske (SPD) jetzt einen Fördermittelbescheid übergeben, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Potsdam-West - Für den in die Jahre gekommenen Ruder-Trainingskomplex am Seekrug gibt es 420 000 Euro Fördermittel. Für den dort geplanten Aufbau eines Bundesstützpunktes für Rudern habe der scheidende Landessport-Minister Günter Baaske (SPD) jetzt einen Fördermittelbescheid übergeben, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Das Geld werde in den kommenden Monaten in das Ruderzentrum und den Sportpark Luftschiffhafen investiert, hieß es. 93 000 Euro davon bezahlt die Landeshauptstadt, der Großteil des Geldes sind aber Bundes- und Landesmittel. Grundlage für die Förderung sei die gemeinsame Absicht des Deutschen Ruderverbandes, des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie des Bundesinnenministerium im Rahmen der Leistungssportreform, den Standort als Bundesstützpunkt für das Riemenrudern der Frauen zu entwickeln. Laut Experten ist das ein echtes Aufbauprojekt, denn die letzten internationalen Erfolge in dieser Disziplin liegen Jahre zurück. Mit dem Geld sollen unter anderem die Zimmer im Ruderzentrum „Seekrug“ modernisiert, die Bootshallen teils modernisiert und das frühere Judo-Gebäude als Ergometertrainingsstätte genutzt werden. Darüber hinaus wird mit dem Geld der dritte Bauabschnitt zur Einrichtung der Gebäudeleittechnik in den Sportstätten des Sportparks finanziert.

Bereits Anfang des Jahres hatte sich diese nun sichere sportliche Zukunft für den Seekrug abgezeichnet (PNN berichteten). „Die Entscheidung, einen Bundesstützpunkt Rudern für Frauen in Potsdam wieder aufleben zu lassen, ist richtig“, erklärte Sportdezernentin Noosha Aubel (parteilos). Die Bedingungen für den Leistungssport seien vor Ort ausgezeichnet und „eine gute Basis für eine hoffentlich erfolgreiche Arbeit“. HK

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