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  • 17.08.2017

Wettbewerb: Silber bei Olympiade in Biologie

Foto: Uwe Anspach/dpa

Potsdam - Die Anforderungen sind hoch: Um am Ende vorne zu stehen, muss man sich nicht nur mit allem auskennen, was kreucht und fleucht, sondern auch praktische Experimente in Pflanzenbiologie, Biochemie und Entwicklungsphysiologie beherrschen und theoretische Prüfungen bestehen. Der Potsdamer Jonas Vetter, Absolvent des Humboldt-Gymnasiums, ist darin ziemlich gut: Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD) gratulierte ihm am Mittwoch zum Gewinn der Silbermedaille bei der 28. Internationalen Biologie-Olympiade in Coventry.

Vetter habe sich in Großbritannien gegen eine starke Konkurrenz von 245 Jugendlichen aus 68 Ländern hervorragend behauptet, teilte das Ministerium mit. „Bei so einem großen Teilnehmerfeld Silber zu holen, zeugt von außergewöhnlichem Können, von einem hohen Wissenschaftsverständnis, aber auch von viel Fleiß, Ehrgeiz und Spaß am Erkennen von biologischen Zusammenhängen“, so Minister Baaske. Die Biologie-Olympiade fand vom 23. bis 30. Juli statt. Die deutsche Nationalmannschaft bestand aus vier Jugendlichen, die sich in vier Vorrunden auf Landes- und Bundesebene für die Teilnahme in Coventry qualifiziert hatten und dort insgesamt eine Goldmedaille und drei Silbermedaillen gewannen.

Im Bildungsministerium ist man einigermaßen stolz: Mit seinem Abschneiden bestätige Jonas Vetter die Spitzenstellung Brandenburger Schülerinnen und Schüler bei Internationalen Biologie-Olympiaden. Im Zeitraum von 2000 bis 2017 stellte das Land Brandenburg rund 29 Prozent der Teilnehmer der deutschen Mannschaften. Sie gewannen insgesamt vier Gold-, neun Silber- und acht Bronzemedaillen. Die Internationale Biologie Olympiade wird jährlich in einem anderen Land ausgetragen. mar/PNN

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