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Garnisonkirche

  • 31.05.2017
  • von Henri Kramer

Potsdam: RechenzenTurm statt Garnisonkirche

von Henri Kramer

Das Rechenzentrum wird derzeit von 200 Kreativen genutzt. Bis 2018 soll das so bleiben. Was kommt danach? Foto: A. Klaer

Das Rechenzentrum müsste abgerissen werden, wenn das Schiff der Garnisonkirche gebaut werden würde. Da das aber offen ist, werden nun Ideen durchgespielt, wie die Nachbarschaft zwischen Kreativhaus und Turm der Garnisonkirche aussehen könnte.

Potsdam - Entwürfe für eine langfristige Nachbarschaft zwischen Rechenzentrum und Turm der Garnisonkirche sollen am morgigen Donnerstag ausgestellt werden. Die Ideen haben Architekturstudenten der Potsdamer Fachhochschule unter dem Arbeitstitel „RechenzenTurm“ in einem Workshop erarbeitet, wie das als Kunst- und Kreativhaus genutzte Rechenzentrum in der Breiten Straße mitteilte. Die Präsentation beginnt um 18 Uhr.

Die fünf vorgestellten Konzepte reichen demnach vom Kunstkloster bis zum futuristischen Turm an alter Stelle. Die Ideen der FH-Studenten sollen einen ersten Beitrag darstellen, um in einen Dialog von Beteiligten, Stadtplanern und Architekten über einen neu entstehenden innerstädtischen Ort zu treten. Wie berichtet müsste das Rechenzentrum abgerissen werden, wenn das Schiff der Garnisonkirche gebaut wird. Da das aber offen ist, lässt das Rathaus gerade Szenarien für eine Nutzung des Rechenzentrums über 2018 hinaus durchspielen. Zugleich war zuletzt bekannt geworden, dass die bislang als Ausweichobjekt gehandelte Husarenkaserne an der Schiffbauergasse über deutlich weniger Kapazitäten verfügt als das aktuell von mehr als 200 Kreativen genutzte Rechenzentrum.

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