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Barberini

  • 29.05.2017
  • von Peer Straube

Kommentar über den Erfolg des Museums Barberini: Für Potsdam von unschätzbarem Wert

von Peer Straube

Auch am letzten Tag der Impressionismus-Ausstellung bildeten sich lange Schlangen vor dem Museum Barberini in Potsdam. Foto: S. Gabsch

Damit haben selbst die Museumsmacher nicht gerechnet: 320.000 Besucher sahen die Eröffnungsausstellung im Museum Barberini. Die Potsdamer können zu Recht stolz auf dieses Haus sein, meint PNN-Autor Peer Straube.

Potsdam - Mit einem Paukenschlag hat sich das Museum Barberini in der nationalen und internationalen Museumsszene etabliert. 320 000 Besucher kamen zur großen Eröffnungsausstellung mit Werken von Meistern des Impressionismus und der Klassischen Moderne – eine ungeheure Zahl. Zum Vergleich: Die Impressionisten- und Expressionistenschau („ImEx“) in der Alten Nationalgalerie in Berlin, die besucherstärkste Ausstellung des Hauses überhaupt, wurde vor zwei Jahren von knapp 246 000 Kunstinteressierten gesehen. Die Neugier auf das von Hasso Plattner gestiftete Museum in seiner barocken Hülle wird sicherlich einen Teil zum Hype beigetragen haben.

Dennoch: Die Erwartungen selbst der Museumsmacher wurden bei Weitem übertroffen. Für Potsdam ist diese Entwicklung von unschätzbarem Wert. Brandenburgs Landeshauptstadt, die ohnehin schon ziemlich gut vom Tourismus lebt, findet sich jetzt auch auf der Landkarte jener, die Städtereisen auch nach dem Angebot an Bildender Kunst auswählen. Bislang war Potsdam in dieser Hinsicht für diese Zielgruppe weitgehend ein weißer Fleck. Und das Beste: Wer die begeisterten Reaktionen erlebt, die beseelten Blicke beim Besuch des Hauses gesehen hat, weiß: Die Potsdamer sind stolz auf ihre neue Attraktion.

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