23.02.2017, 8°C
Themenschwerpunkt:

Das neue Potsdam

  • 10.01.2017
  • von Henri Kramer

Fakten zum Quartier: Viele Ausflugsziele, aber nur ein Restaurant

von Henri Kramer

Das Viertel Bornim ist aus einem 1335 erstmals benannten Dorf entstanden, 1935 wurde der Ort nach Potsdam eingemeindet. Zentrale Durchgangsstraße ist die Potsdamer Straße, dort sind alle wichtigen Örtlichkeiten. Beginnend an der Amundsenstraße kommt zunächst das einzige Restaurant des Ortsteils, das „Syrtaki“ mit griechischer Küche. Es folgen unter anderem ein Norma- und ein Aldi-Markt, eine Aral-Tankstelle, diverse Autohändler und -werkstätten, eine Kita, die neue Grundschule, das Bürgerhaus sowie der Vereinssitz des Sportclubs Bornim. Die Bornimer Kirche an der Potsdamer Straße, erbaut von Ludwig von Tiedemann, wurde 1902 von Wilhelm II. eingeweiht. Dort erinnert auch ein Ehrenmal an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. An der von da aus nach links abbiegenden Mitschurinstraße finden sich eine weitere Kita, die Feuerwehr des Örtchens sowie ein Sportplatz. Besonders reizvoll für Anwohner – gerade für Spaziergänge und Radfahrten – ist die unter Bestandsschutz stehende Lennésche Feldflur mit ihren langläufigen Alleen im Norden, im Süden lädt dagegen das Katharinenholz zu einem Waldbesuch ein. Zu einer weiteren Sehenswürdigkeit von Bornim gehört der Karl-Foerster-Garten in der Straße Am Raubfang, dort befindet sich auch eine große Staudengärtnerei. Ohnehin wird in Bornim naturnah Geld verdient: Im Florahof in der Florastraße kann man sich kistenweise frisches Gemüse und Obst der Saison zusammenstellen lassen, auch als praktisches Abo mit Lieferung nach Hause. Speziell im Frühjahr und Sommer ist Neumanns Erntegarten an der Bundesstraße 273 nah genug für einen Radausflug, dort kann man Erdbeeren, Kirschen und vieles mehr selbst ernten. Weitere Arbeitgeber vor Ort sind etwa das Leibniz-Institut für Agrartechnik oder die stadtweit tätige Heizungs- und Sanitärfirma Schulz und Co. GmbH. In der Debatte um Potsdamer Schleichwege stellte sich zuletzt heraus, dass Anwohner des arg maroden Hügelwegs wegen zunehmenden Durchgangsverkehrs genervt sind – Autos weichen mit der Route Staus auf der Potsdamer Straße aus. 

Social Media

Umfrage

Sollte das Parkverbot auf dem Alten Markt deutlicher gekennzeichnet werden? Stimmen Sie ab!