• 27.03.2006

POTSDAM EXKLUSIV

Ein singender Landarzt & Desiree Nick über kleine Rennfahrer

Ent- und verführt vom Pianisten Peter Buchheim wurde der beliebteste Landarzt der Republik, Walter Plathe am Samstagabend. Entführt zum zehnjährigen Jubiläum des Restaurants Fliegender Holländer – in dem Buchheim häufiger auftritt – und verführt zum Singen und Rezitieren einiger Bonmots „eines Herrn Otto Reutter“, so der ZDF-Serienstar Plathe. „Vor fünf, sechs Jahren war ich schon mal hier“, kramte der Theater- und Fernsehschauspieler in seinen Erinnerungen. Damals stand noch Dieter Downer hinter dem Tresen. Eine alteingesessene Gastronomen- Familie der Stadt sind die Downers, besitzen das Hotel „Zum Froschkasten“, Sohnemann Jörg Downer trat in seine Fußstapfen, absolvierte bis 2002 die Hotelfachschule. Ein guter Zeitpunkt zur Übergabe, befand Vater Dieter und „vermachte“ das Restaurant im Holländischen Viertel seinem Sohn. „Ich habe genug zu tun im Froschkasten“, so Vater Dieter. Ganz aber kann er nicht lassen vom Holländer in der Mittelstraße. „Die Kuchen, die mein Sohn hier anbietet, backe noch immer ich.“ Das Jubiläums-Menü beinhaltete denn aber doch – passend zum Berliner Kindl- und Rex-Pils – eher deftiges mit Schweineschulter unter Senf-Rosmarinkruste oder in Bärlauch gebratenes Zanderfilet auf Erbsenpüree. Was sich unter anderem auch die Potsdamer Fotografin Monika Schulz-Fieguth schmecken ließ. KG

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„Unpraktisch“, lautet das Urteil von Kabarettistin Desirée Nick über den nagelneuen Maserati GranSport MC Victory, der am Samstagabend im Autohaus Ehrl von der Nick selbst enthüllt wurde. Niemals würde sie ihre Familie in den 2+2-Sitzer hineinbekommen, meint sie. Deutschlands Kodderschnauze und der Liebling aller Fahrschulen (120 Stunden) gesteht zudem: „Der ist mir viel zu schnell.“ Trotz allem: Geschenkt würde sie ihn „natürlich“ nehmen. Aber ohne Fahrer, denn: „Die Piloten sind doch alle so klein“, erinnert sich die Dschungelqueen II an ein Treffen mit den Schumacher- Brüdern Michael und Ralf. „Ich habe mich ständig gefragt: Huch, wo sind die denn? Die beiden gingen mir ja nur bis zur Brust.“ Und erklärt kurzerhand: „Diese Abteilung Männer fällt bei mir durch“s Raster.“ Rennfahrer Michael Bartels, auch etwas kleiner als die hochgewachsene Nick, schien das am Samstagabend nicht so schwer getroffen zu haben. Immerhin fuhr der Rennpilot auf der aufgebauten Carrera-Bahn problemlos eigene Bestzeit. Und wiederholte damit en miniature seinen großen Erfolg aus dem vergangenen Jahr. Mit dem Maserati MC 12 gewann er 2005 das 24-Stunden-Rennen von Spa. Der erste Sieg von Maserati in Spa überhaupt, und für den früheren Tourenwagen-Fahrer Bartels der „schönste Erfolg“ mit seinem Vitaphone Racing- Team. Sein Sieger-Auto war am Samstagabend ebenfalls bei Ehrl zu bewundern. Nach dem Carrera-Rennen sagte Bartels: „Als kleiner Junge habe ich stundenlang damit gespielt“, sagt Bartels. „Es ist schon komisch, nun ein kleines Auto auf der Bahn zu sehen, das meinen Namen trägt,“ sagt er lächelnd. Dank dem Renn-Profi Michael Bartels, seinem großen und kleinen MC 12-Flitzern und der Carrera-Bahn kam bei Ehrl zum späteren Abend richtige Rennsportatmosphäre auf, der Autohaus-Chef Andreas Ehrl zukünftig wohl öfter begegnen wird. Mit dem 18-jährigen Fabian Plentz wird Ex-Wasserballer Ehrl mit einem eigenen Team in der Mini-Challenge, einer Rennserie mit dem englischen Kleinwagen- Klassiker, antreten. KG

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