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Themenschwerpunkt:

Stadtentwicklung

  • 27.01.2016
  • von Klaus Peters

Stadtpolitik Potsdam: Entscheidung über das Hotel Mercure vertagt

von Klaus Peters

Gegen die Pläne der Stadt Potsdam, auf dem Standort des Mercure-Hotels langfristig eine "Wiese des Volkes" zu errichten, gibt es Widerstand. Foto: J. Haase

Langfristig soll das Mercure-Hotel abgerissen werden und an dessen Stelle soll eine "Wiese des Volkes" entstehen, das ist zumindest der Plan der Stadt Potsdam. Doch die Abstimmung über die Zukunft des Hotels wird nun verschoben.

Die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung hat die Abstimmung über den von der Stadtspitze geplanten Abriss des umstrittenen Hotels "Mercure" in der Innenstadt vertagt. Der Antrag, anstelle des 60 Meter hohen ehemaligen DDR-Interhotels den Lustgarten der preußischen Könige als "Wiese des Volkes" wieder zu errichten, soll in den Ausschüssen debattiert werden. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) plädiert seit Jahren für den Abriss des Hotels, das er als städtebaulichen Schandfleck ansieht. Dagegen gibt es großen Widerstand bei Potsdamer Bürgern.

Die Linke fordert daher eine Bürgerbefragung, bevor über die Pläne entschieden wird. Mit ihrem Antrag will die Stadt erreichen, dass dem Hotel Sanierungen an und in dem Gebäude untersagt werden könnten. Mittelfristig will die Stadt dann den Plattenbau mit 17 Stockwerken kaufen und abreißen. (dpa)

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