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  • 14.01.2016
  • von Christof Bock

Erster Pegida-Ableger in Potsdam: Veranstalter von Anti-Pogida-Konzert distanzieren sich von Krawallen

von Christof Bock

Am Montagabend kam es zu Ausschreitungen in Potsdams Innenstadt. Foto: A. Klaer

Die Veranstalter des Konzerts "BASSI Block(t) Party", das als Gegenveranstaltung zum Pogida-Protest am Montagabend stattfand, distanzieren von den Ausschreitungen. Sie betonen, dass sie nicht zur Gewalt gegen Pogida aufgerufen haben.

Die Veranstalter eines Potsdamer Konzerts gegen den fremdenfeindlichen Pegida-Ableger Pogida distanzieren sich von den heftigen Krawallen am Montagabend. "Zu keiner Zeit wurde durch die Verantwortlichen oder durch die beteiligten Künstler zur Gewalt gegenüber Pogida oder gar gegenüber der Polizei aufgerufen", sagte die Geschäftsführerin des Stadtjugendrings Potsdam, Katja Altenburg, am Donnerstag. "Von jeglichen gewalttätigen Ausschreitungen im Laufe des Abends distanzieren wir uns und weisen eine Verbindung dieser zu unserer Veranstaltung zurück."

Die Polizei hatte nach den Ausschreitungen linker Gewalttäter mit mindestens sieben verletzten Beamten davon gesprochen, dass sich Pogida-Gegner vor den Angriffen auf die Islam-Feinde gegenseitig aufgestachelt hätten. Die Ausschreitungen in der Potsdamer Innenstadt an dem Abend waren im Umfeld des Bassinplatzes geschehen. Am anderen Ende des Bassinplatzes hatte das Konzert stattgefunden. Das Konzert unter dem Motto "BASSI Block(t) Party" war jedoch friedlich zu Ende gegangen, ohne dass es dort zu Zwischenfällen oder Aufrufen zu Gewalt gekommen wäre. (dpa)

 

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