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  • 07.01.2016
  • von Jana Haase

POTSDAM EXKLUSIV

von Jana Haase

Diplomatenbesuch, Afrika, Antarktis & eine Dokumentation über die Shoah

Prominenter Gast am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK): Dort wird in der kommenden Woche der US-Botschafter John B. Emerson erwartet. Bei einem Vortrag für Fachpublikum will er zur Frage sprechen, wie es nach dem Pariser Weltklimagipfel nun in Sachen Klimaschutz weitergehen kann, teilte das PIK mit.

Die Karten für die 14. Potsdamer Lange Nacht der Naturphotographie an diesem Samstag sind bereits ausverkauft – der Potsdamer Ökologe und Naturfotograf Steffen Bohl lädt für seinen Vortrag mit Bildern aus Ostafrika „Serengeti, Massai und Vulkane“ am Sonntag zu einem zweiten Termin im Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, ein. Beginn der zweistündigen Show ist 16 Uhr, der Eintritt kostet 7 Euro, für Kinder, Studierende und Arbeitslose ermäßigt 3,50 Euro.

Zu einer filmischen Reise in die kalten Gefilde unseres Planeten lädt das Antarktis-Filmfestival „Kurz & Kalt“ ein, das am 14. Januar in der Wissenschaftsetage im Bildungsforum am Platz der Einheit gastiert. Ab 17 Uhr werden zunächst Kurzfilme aus dem Antarktisfestival, das Mitarbeiter aller Antarktis-Stationen jährlich auf die Beine stellen, zu sehen sein: In den Filmen wird unter anderem beleuchtet, wie das Leben bei Außentemperaturen von bis zu Minus 70 Grad Celsius abläuft und was das für die Arbeit nicht nur der Wissenschaftler, sondern auch der Köche, Tischler oder Elektriker bedeutet. Im Anschluss läuft um 19.15 Uhr die Südpol-Dokumentation „No Horizon Anymore“ von Keith Reimink. Erwartet wird auch der Wissenschaftler Emanuel Jacobi vom Deutschen Elektronen-Synchrotron (Desy) aus Hamburg, der 2010 am Südpol überwintert hat und die Filmbeiträge vorstellen wird. Alle Filme laufen im englischen Original. Der Eintritt ist frei.

Ein Überlebender des Ghettos Litzmannstadt – das polnische Lodz – trifft auf den Sohn des damaligen Nazi-Bürgermeisters der Stadt: Um diese Begegnung dreht sich die Dokumentation „Linie 41“ der Regisseurin Tanja Cummings. Am 14. Januar ist die Regisseurin mit ihren beiden Protagonisten, dem Ghetto-Überlebenden Natan Grossmann sowie Jens-Jürgen Ventzki, der die Geschichte seines nie juristisch belangten Vaters recherchierte, in der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 zu Gast. Ab 19 Uhr wird der Film gezeigt, danach gibt es ein Gespräch, das der Historiker Thomas Schaarschmidt vom Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) moderiert.

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