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  • 08.02.2014
  • von Oliver Dietrich

Rock von "Conium" aus Potsdam: Mehr als nur eine kurze Affäre

von Oliver Dietrich

Sollte man live nicht verpassen: Conium. Foto: Conium/Promo

Die Potsdamer Band Conium spielt am Montag im „KuZe“.

Es sind manchmal die kurzen, leidenschaftlichen Affären, die zu einer dauerhaften, ergiebigen Beziehung führen können. Die Potsdamer Band Conium, die am Montag um 20 Uhr im studentischen Kulturzentrum „KuZe“ spielt, ist der beste Beweis dafür.

„2011 wollte ich für ein paar Monate nach Zentralamerika - Panama, Mexiko - und wollte vorher unbedingt noch einmal auf die Bühne“, sagt Sänger Benito. Aus der Idee einer musikalischen Kurzaffäre sei dann ein Zusammenschluss geworden. „Ich habe mit vielen Leuten telefoniert, die ich vorher gar nicht kannte“, sagt er. Zwei Monate verbrachte die neu gegründete Band Conium im Proberaum, drei weitere Monate blieben der Band noch, bevor Benito zu seiner Reise aufbrach. „In diesen drei Monaten hatten wir über zehn Konzerte und nahmen ein Album auf“, sagt er. Als er 2012 nach sieben Monaten zurückkehrte, ging es sofort weiter.

Kein Wunder, ist die Musik des Quintetts doch die ultimative Huldigung an den psychedelischen Rock der 70er-Jahre, der mit Grunge- und Stoner-Elementen angereichert wurde und auch mit Funk-Einsprengseln experimentiert - irgendwo zwischen Black Sabbath und Kyuss, ein strudelndes, charismatisches Inferno. Eine der faszinierendsten Bands der Stadt.

Conium und Ein Gutes Pferd am Montag, 10. Februar, 20 Uhr im „KuZe“, Hermann-Elflein-Straße 10. Der Eintritt ist frei

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