27.05.2018, 26°C
  • 18.05.2018
  • von Lena Schneider

Museum Barberini: Gerhard Richters Abstraktionen im Museum Barberini

von Lena Schneider

Potsdam - Nach Retrospektiven in New York, London, Berlin und Paris wird in diesem Sommer auch in Potsdam eine Ausstellung des Malers Gerhard Richter zu sehen sein. Wie berichtet zeigt das Museum Barberini die Schau „Gerhard Richter. Abstraktion“ vom 30. Juni bis zum 21. Oktober.

Das Museum gab nun weitere Details zu der Schau bekannt, die sich erstmals den abstrakten Strategien im Gesamtwerk Richters widmet. Wie Vorgänger-Ausstellungen schlage auch „Gerhard Richter. Abstraktion“ den großen Bogen von den 1960er Jahren bis zu neuen Arbeiten, teilte das Museum mit. Das für Richters Werk zentrale Thema der Abstraktion werde hier aber erstmals untersucht. Die Schau soll von einem Werk der Sammlung des Museums Barberini ausgehen und über 90, zum Teil noch nicht ausgestellte Werke aus internationalen Museums- und Privatsammlungen vereinen. Gezeigt werde Richters Entwicklung von den schwarzweißen Fotobildern und Farbtafeln über die Ausschnitte, die Grauen Bilder und Vermalungen bis zu den Abstrakten Bildern, wie Richter von den späten 1970er Jahren an seine Gemälde mit ihren Pinsel-, Rakel- und Spachtelspuren im Farbauftrag häufig betitelte.

„Abstraktion ist ein roter Faden durch Richters Malerei“, erklärt Ortrud Westheider, Direktorin des Museum Barberini. „So sprunghaft und vielgestaltig sie manchen Zeitgenossen beim Wechsel zwischen verschiedenen Werkphasen erschien, so konsequent entwickelte sich sein Werk als stetige Fortführung und Wandlung der Abstraktion.“ Die Ausstellung, kuratiert von Dietmar Elger, Leiter des Gerhard Richter Archivs an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, ist in enger Zusammenarbeit mit Gerhard Richter entstanden. Erneut ist ein umfangreiches Begleitprogramm geplant. 

Social Media

Umfrage

Die Einengung der Zeppelinstraße in Potsdam hat im Zuge der Dieseldebatte bundesweit Interesse geweckt. Ist die Maßnahme nötig, um ein Dieselfahrverbot in Potsdam zu verhindern? Stimmen Sie ab!