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  • 12.05.2018
  • von Heidi Jäger

Preis für Potsdamer Maler: Humorvoll, spielerisch, zeitlos

von Heidi Jäger

Foto: privat

Maler Conrad Panzner erhält den Nachwuchsförderpreis für seine Kunst.

Potsdam - Seine farbkräftigen Arbeiten fielen auf der ART Brandenburg 2017 sofort ins Auge. Bildmächtige Zeichen – zusammengesetzt aus Ornamenten und geschwungenen Kanten. Bilder, die sich einprägen. Nun erhält der Maler Conrad Panzner den Nachwuchsförderpreis des Landes Brandenburg im Rahmen des Brandenburgischen Kunstpreises. Er wurde unter mehreren für den Förderpreis nominierten Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt. Kulturministerin Martina Münch sagte gestern über die Entscheidung der unabhängigen Jury: „In den Werken von Conrad Panzner spiegelt sich eine spontane Formfindung sowie ein humorvoller und spielerischer Umgang mit zeitlosen Aspekten der Kunst und der Architektur.“ Sie hob seine eindrucksvolle Bildrhythmik hervor, das markante und kontrastreiche Zusammenspiel von Statik, Bewegtheit und Farbenergien.

Conrad Panzner, 1979 in Potsdam geboren, absolvierte von 2000 bis 2007 ein Studium der Landschaftsarchitektur an der TU Dresden. Bereits seit Ende der 1990er Jahre nahm er an Kursen der Kunstschule Potsdam und Symposien der Batuz-Foundation im sächsischen Altzella teil. Später belegte er Grafikkurse bei Jürgen Schieferdecker in Dresden. Seit 2011 ist er Kursleiter an der Kunstschule Potsdam und seit 2012 Mitglied im Brandenburgischen Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler. Er lebt und arbeitet in der Gemeinde Niedergörsdorf im Teltow-Fläming.

Der Preis ist mit einem Stipendium für sechs Monate in Höhe von insgesamt 6 000 Euro dotiert. Die Preisverleihung und eine Präsentation ausgewählter Arbeiten findet im Rahmen der Verleihung des Brandenburgischen Kunstpreises der Märkischen Oderzeitung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg am 1. Juli um 12 Uhr auf Schloss Neuhardenberg statt. „Die Auszeichnung soll dem Preisträger die Möglichkeit geben, sich frei von Alltagszwängen auf neue künstlerische Projekte zu konzentrieren, und sie soll eine Ermutigung sein, den eingeschlagenen künstlerischen Weg fortzusetzen“, sagte die Ministerin. 

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