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  • 22.03.2018

ESF-Projektförderung geht in zweite Runde: Kreative Brandenburgs gefördert

Noch bis zum 15. April können brandenburgische Kultureinrichtungen und Unternehmen der Kreativwirtschaft Projektförderung im Rahmen des Förderprogramms „Kompetenzentwicklung in Kultur und Kreativwirtschaft“ bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) beantragen. Das Programm ist ein Gemeinschaftsprojekt des Wirtschaftsministeriums und des Kulturministeriums. Insgesamt stehen für die laufende Förderperiode von 2014 bis 2020 für die Förderung der Kultur und der Kreativwirtschaft mehr als 8 Millionen Euro aus dem Operationellen Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie aus Mitteln des Wirtschaftsministeriums zur Verfügung.

Dies ist die zweite Antragsrunde für die Förderung. Die erste Antragsrunde war im Februar 2017 gestartet worden. Mit dem ESF-Förderprogramm soll Kulturministerin Martina Münch zufolge dazu beigetragen werden, „Angebote kultureller Akteure und Institutionen mit Blick auf den Kulturtourismus oder den Kunstmarkt zu verbessern.“ Netzwerk- und Kooperationsstrukturen sollten „lokal, regional und landesweit ausgebaut werden, um gemeinsam innovative Geschäftsideen und neue Produkte zu entwickeln.“

Antragsteller müssen für ein Projekt mindestens 20 Prozent eigene Mittel bereitstellen. Die Projekte mit einer Laufzeit von ein bis drei Jahren müssen einen finanziellen Umfang von mindestens 25 000 Euro und maximal 150 000 Euro haben. Schwerpunkt der zweiten Antragsrunde ist die Förderung von Projekten, die neue Produkte und Angebote entwickeln, die die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Kultur und Kreativunternehmen erhöhen sowie ihre Beschäftigungsverhältnisse und Unternehmensstrukturen stabilisieren und ausbauen. les

Anträge können unter folgender Adresse eingereicht werden: www.ilb.de/de/arbeit/uebersicht-der-foerderprogramme/foerderung-der-kultur-und-kreativwirtschaft

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