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  • 12.02.2018
  • von Heidi Jäger

Hans Otto Theater: Lea Rosh befragt Moritz von Treuenfels

von Heidi Jäger

Foto: Manfred Thomas

Der Förderkreis des Hans Otto Theaters lädt am heutigen Montag zu einer Begenung mit einem gefeierten Star ein: Lea Rosh kommt ins Gespräch mit Moritz von Treuenfels.

Im November feierte das Schauspielmusical „Rio Reiser. König von Deutschland“ Premiere, das Publikum und Presse gleichermaßen überzeugte. „Die Band auf der Bühne spielt womöglich besser, als die echten ,Ton Steine Scherben’ jemals gespielt haben. Moritz von Treuenfels hüpft und wippt und schmachtet fast genauso sensationell wie der echte Rio – dasselbe feste Röhren in der Stimme, dasselbe reingepresste Vibratodrama, dieselbe Lässigkeit in den Beinen“, urteilte die Kritik. In der Reihe „Der Förderkreis lädt ein …“ spricht die Vorsitzende des Förderkreises Lea Rosh nun mit dem Hauptdarsteller Moritz von Treuenfels über seine Rolle und die Inszenierung, für die es kaum noch Karten gibt.

Der Schauspieler wurde 1988 in Eutin geboren und studierte bis 2014 Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seit seinem achten Lebensjahr spielt er Violoncello und Klavier, erhielt Preise unter anderem für „Jugend Musiziert“ und war Mitglied im Jungen Kammerorchester Lübeck. Bereits während seiner Schauspielausbildung spielte er an den Münchner Kammerspielen. 2015 wurde Moritz von Treuenfels als festes Ensemblemitglied ans Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert und arbeitete mit Regisseuren wie Volker Hesse und Alia Luque. 2016 wurde er mit dem Publikumspreis „Gustaf“ als bester Schauspieler ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er festes Ensemblemitglied am Hans Otto Theater und spielte unter anderem den Jungen Tempelherrn in „Nathan der Weise“, die Titelrolle in Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ sowie den Swidrigajlow in Dostojewskis „Verbrechen und Strafe“, das gerade Premiere feierte. 

Am heutigen Montag, dem 12. Februar, um 19 Uhr, Neues Theater/Glasfoyer, Eintritt frei

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