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  • 08.02.2018

„Dogville“ zum letzten Mal auf dem Spielplan

Am heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr verabschiedet sich das Hans Otto Theater von einer seiner großen Repertoire-Inszenierungen: „Dogville“ von Lars von Trier. Sie erzählt eine Menschheitsgeschichte zwischen Schuld, Rache und Erlösung, zwischen Heiligstem und Hässlichstem.

In der Passionsgeschichte findet die geheimnisvolle Grace Zuflucht in einer kleinen Stadt. Nach anfänglicher Skepsis wird sie von der Gemeinschaft aufgenommen und übernimmt aus Dankbarkeit kleinere Aufgaben. Doch schon bald wird Grace immer hemmungsloser ausgenutzt, und aus der friedlichen Idylle erwächst ein monströser Alptraum.

Lars von Trier zeichnet die Menschen als Wesen, die befähigt sind zum Heiligsten wie zum Hässlichsten. Mit geradezu alttestamentarischer Wucht stellt er elementare moralische Fragen ins Zentrum und fragt nicht zuletzt nach dem Umgang einer Gesellschaft mit Schutzsuchenden. Für das Hans Otto Theater brachte Regisseur Christoph Mehler die Theaterfassung auf die Bühne, mit Denia Nironen und Moritz von Treuenfels in den beiden Hauptrollen. PNN

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