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  • 18.03.2016

Alice im Land des Klimawandels Märchenbuch des PIK über Erderwärmung

Die Klimaforschung als Märchen: Beim Schulausflug auf den Potsdamer Telegrafenberg läuft Alice einem weißen Kaninchen hinterher – und rutscht in den Lüftungsschacht des Supercomputers eines Klimaforschungs-Instituts. Es folgt eine Reise durch die virtuelle Welt der Rechenmodelle, vom tropischen Regenwald bis ins stille Eis der Antarktis. So ungewöhnlich beginnt eine neue Veröffentlichung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), frei nach Lewis Carrolls philosophischem Kinderbuchklassiker „Alice im Wunderland“. Mehr als 50 Wissenschaftler des Hauses lieferten Hintergründe und Expertisen für das jetzt auf der Buchmesse Leipzig vorgestellte Werk von Margret Boysen.

Nie zuvor sei die Wissenschaft von der menschgemachten Erwärmung der Erde und deren Folgen, von neuartigen Wetterextremen bis zum Meeresspiegelanstieg, in einer solchen literarischen Form dargestellt worden, so das PIK. „‚Alice, der Klimawandel und die Katze Zeta‘“ ist eine gelungene, höchst kreative und sprachlich großartige allegorische Bereicherung der Wissenschaftskommunikation“, bestätigt Joachim Müller-Jung von der FAZ. Die Autorin des Buches ist gelernte Geologin und leitet am PIK ein Programm, das regelmäßig Schriftsteller oder bildende Künstler für einige Monate zum Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft ans Institut holt. „Es war ein Vergnügen, die absurde Geschichte ‚Alice im Wunderland’ auf den Kopf zu stellen, und dabei auch noch die Brücke zu einigen der spannendsten wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer Zeit zu schlagen“, kommentiert Boysen ihr Buch. PNN

Das Buch „Alice, der Klimawandel und die Katze Zeta“ ist in der Edition Rugerup erschienen und kostet 21,90 Euro.

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