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  • 27.02.2016

KULTURNOTIZEN

Chambre Privée verlegt auf heute

Eigentlich sollte es schon am gestrigen Freitag stattfinden, nun hat das Hans Otto Theater sein Couch-Gespräch mit den Schauspielern Nina Gummich und Friedemann Eckert auf den heutigen Samstag verlegt. Das Prinzip der Reithallen-Reihe ist einfach: Nur einen Koffer dürfen die beiden jeweils eingeladenen Schauspieler mitbringen, wenn sie auf der Couch der Moderatoren Meike Finck und Michael Schrodt Platz nehmen. Da sitzen sie dann und erzählen ungeschminkt von ihren besten Stücken, liebsten Songs und peinlichsten Momenten. Die Veranstaltung beginnt um 21.30 Uhr in der Reithalle, Schiffbauergasse, der Eintritt kostet 5 Euro.

Cello-Konzert für Anspruchsvolle

„Legenden“ lautet der Titel des Konzerts, das an diesem Sonntag um 16 Uhr im Nilolaisaal, Wilhelm-Staab-Straße 10/11, stattfindet. Die Cellistin Anastasia Kobekina spielt dann mit den Brandenburger Symphonikern unter der Leitung von Peter Gülke Jean Sibelius’ „Der Schwan von Tuonela“, Edward Elgars Konzert für Violoncello und Orchester in e-Moll und Carl Nielsens Sinfonie Nr. 4: „Das Unauslöschliche“. Das Cellokonzert von Edward Elgar fristete noch Jahrzehnte nach dem Tod des Komponisten ein Schattendasein, bis es 1965 durch die Einspielung von Jacqueline du Pré Legendenstatus erlangte. Die russische Cellistin Anastasia Kobekina, heute im gleichen Alter wie Jacqueline du Pré damals, nimmt es in gewisser Weise mit gleich zwei Giganten auf: dem Werk und einer bis heute als maßstabsetzend geltenden, mythisch verklärten Referenzaufnahme.

Freiland diskutiert über Asylgesetz Die Flucht aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak bringt weiterhin viele Menschen über Griechenland nach Europa. Dort sehen sich die Geflüchteten konfrontiert mit den verschärften Asylgesetzen, rassistischen Angriffen, brennenden Flüchtlingsunterkünften. Das Jugendkulturzentrum Freiland will an diesem Sonntag um 18 Uhr im Haus 2 über die Situation der Geflüchteten in Deutschland und Griechenland informieren und diskutieren.

Russisches Kino im Thalia

„Wenn es blendet, öffne die Augen“, heißt der Film, der an diesem Sonntag um 17 Uhr in der Reihe Russischer Salon im Thalia Kino, Rudolf-Breitscheid-Straße 50, gezeigt wird. Auch die Regisseurin Ivette Löcker wird dabei sein. Der Film, gezeigt im russischen Original mit deutschen Untertiteln, handelt von Schanna und Ljoscha. Beide sind bereits seit Anfang der 1990er-Jahre drogenabhängig, wie so viele der „Generation Post-Perestroika“. Doch Drogen spielen hier eine eher beiläufige Rolle. Wovor du dich fürchtest, dem musst du ins Auge blicken, sagt Schanna. Sie und Ljoscha sind nicht nur bitter. Sie haben sich, angesichts eines absehbaren Endes, ihre Lebensfreude, Neugier und ihren Humor erhalten. PNN

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