Es frühlingt und der Weg zur Party artet nicht mehr sofort in klapperndes Kälte-Gebibber aus. Und prompt klingen die Feierdaten für das Wochenende recht vielversprechend. So freut sich der Lindenpark über seine Wiedereröffnung. Unter dem Titel „Lindenpark Open“ gibt es in dem Jugend- und Familienzentrum in der Stahnsdorfer Straße bis Samstag mehrere Konzerte und Partys – und dazu am heutigen Donnerstag eine Diskussionsveranstaltung. Unter dem Motto „Nu jetze aber“ sollen ab 19 Uhr Wünsche und Ideen gesammelt werden, wirbt der Lindenpark, „um das Programm so auszurichten, dass sich die verschiedensten soziokulturellen Gruppen und Bewohner Potsdams darin wieder finden“. Die Musik beginnt am Freitag. Ab 19 Uhr dürfen die Besucher minimalistisch anderen Synthie Pop erwarten. Eingeladen sind die aktuellen Radio Awards-Gewinner „Jona:S“ sowie „Fotos“ aus Hamburg. Am Samstag widmet sich der Lindenpark ab 21 Uhr noch schweißtreibenderen Reggae-, Ska- und Dancehall-Klängen, mit dabei sind „Mellow Mark“ und „Pyro Merz and the Ruffcats“.
Das Archiv in der Leipziger Straße hat am morgigen Freitag ab 20 Uhr ’mal wieder den „Ganjaman“ zu Gast, der seinen Gästen deutschsprachige Reggae-Ideen nahebringen will. Parallel startet das Waschhaus in der Schiffbauergasse eine neue Partyreihe. Das Format heißt „Fre!tags“ und soll in limitierter Serie gegen wochenmüde Knochen helfen. Als Musik-Medizin haben die Veranstalter fetzigen Techno und House-Klänge vorgesehen, eingeladen ab 23 Uhr sind DJs aus Potsdam und Berlin. Wer vorher schon ist, kann ab 21 Uhr „Auletta“ aus Mainz erleben – und damit Indierock der äußerst lebendigen Sorte Henri Kramer
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