22.04.2018, 21°C
  • 13.03.2018

Großbritannien: Medien: Russischer Exilant tot in London aufgefunden

Im Fall Gluschkow sieht die Polizei derzeit keine Verbindung zu dem Attentat auf den Ex-Doppelagenten Skripal und dessen Tochter. Foto: dpa/ Yui Mok

Nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal ist ein russischer Exilant tot aufgefunden worden. Laut Medienberichten leitete die Britische Anti-Terror-Polizei Untersuchungen ein.

In Großbritannien ist abermals ein russischer Exilant tot aufgefunden worden. Bei dem in London gefundenen Toten handle es sich um einen früheren Geschäftspartner des Kreml-Kritikers Boris Beresowski, der seinerseits 2013 nahe London tot aufgefunden worden war, berichteten britische und russische Medien am Dienstag. Die britische Anti-Terror-Polizei leitete nach eigenen Angaben eine Untersuchung zu dem neuerlichen Todesfall ein. Britische Medien gaben den Namen des Toten mit Nikolai Gluschkow an.

Erst in der vergangenen Woche war in Großbritannien ein Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal verübt worden. Für die Tat macht die britische Regierung Russland verantwortlich.

Gluschkow soll Berichten zufolge Kontakte zum Kreml-Kritiker Beresowski gepflegt haben, der vor fünf Jahren stranguliert in seinem Haus nahe London aufgefunden worden war. Ein Fremdverschulden an seinem Tod hatte die Polizei damals nicht nachweisen können. (AFP)

Social Media

Umfrage

Die Einengung der Zeppelinstraße in Potsdam hat im Zuge der Dieseldebatte bundesweit Interesse geweckt. Ist die Maßnahme nötig, um ein Dieselfahrverbot in Potsdam zu verhindern? Stimmen Sie ab!