23.01.2018, 4°C
  • 12.01.2018
  • von Stephan-Andreas Casdorff

Casdorffs Agenda: Von Currywurst und vielen, vielen Milliarden

von Stephan-Andreas Casdorff

Ursula von der Leyen (CDU) nach einem kurzen Spaziergang während der Sondierungsgespräche neben Julia Klöckner (l) im Fahrstuhl. Foto: dpa

Verhandlungen nonstop. Die nächste Regierung verfügt über viel Geld. Steuersenkungen sind da auf jeden Fall drin. Ein Kommentar.

Stunde um Stunde. Verhandlung nonstop. Bis zum Morgengrauen. Ein Wort, das in jedem Fall passt. Wenn solche Sondierungen schon so laufen, wie dann erst eine Koalition, wenn es um die Wurst geht? Zwischendurch übrigens mal buchstäblich: mit Currywurst als Snack. Wenn das schiefgeht, dann war es das mit der politischen Karriere – wusste Martin Schulz schon vorher. Darin war er sich ohne Verhandlung mit Horst Seehofer einig. Gleichviel, was der nächsten Bundesregierung gewiss bleibt: Sie verfügt über viel Geld, das sie investieren kann. Es sind mehr als 50 Milliarden Euro, und wenn Telekom-Aktien verkauft werden, sogar 72 Milliarden. Steuersenkungen zum Beispiel sind in jedem Fall drin, um fünf Milliarden jedes Jahr, macht 20 innerhalb einer Wahlperiode. Die Parteien haben die Wahl. Vor dem Morgen muss da keinem grauen. Es kommen auch wieder leichtere Stunden.

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