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  • 17.11.2017
  • von Stephan-Andreas Casdorff

Casdorffs Agenda: Die Jamaika-Parteien finden mehr Geld

von Stephan-Andreas Casdorff

Cem Özdemir (Grüne), Ursula von der Leyen (CDU) und Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) während der Sondierungsgespräche. Foto: dpa

45 Milliarden Euro mehr finden sich plötzlich im Haushalt. Und alle Jamaika-Parteien profitieren. Ein Kommentar.

Überraschung! Die Unterhändler der Jamaika-Parteien finden ganz plötzlich mehr Geld im Haushalt - 45 statt 37 Milliarden Euro. Heißt: Wie durch ein Wunder wird der finanzielle Spielraum größer. Und alle profitieren, CDU, CSU, FDP und Grüne.

Was da alles geht. Soli in drei Schritten abschmelzen, zugleich geringere Einkommen entlasten, in digitale Zukunft investieren, eine Agrarwende hin zu mehr Natur- und Tierschutz initiieren, Flüchtlinge (und ihre Familien) integrieren - hach, die Reise nach Jamaika kann beginnen. Umgekehrt gilt aber auch: wehe, wenn nicht.

Das ist in keinem Etat eingepreist. Bei den Kosten dafür würde das ganze Land eine Überraschung erleben. Eine böse.

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