• 05.05.2010

Mehr Einsätze, höhere Entschädigung Ortswehr unternimmt Vorstoß für mehr Geld

Michendorf - Die Einsatzzahlen steigen, der Arbeitsaufwand ebenso. Aus der Wilhelmshorster Ortswehrführung ist jetzt der Vorstoß gekommen, die finanzielle Entschädigung für leitende Feuerwehrleute anzupassen: Eine Diskussionsgrundlage, wie Ortswehrchefin Doreen Weber gegenüber den PNN betonte. Aus diesem Grunde habe sie auch keine konkreten Zahlen genannt. Im Moment stehen dem Michendorfer Ortswehrführer 50 Euro pro Monat zu, sein 1. Stellvertreter bekommt 30. Die fünf übrigen lokalen Feuerwehrchefs erhalten 35 Euro pro Monat, ihre Stellvertreter werden mit 15 Euro entschädigt. Der Gemeindewehrführer erhält 130 Euro im Monat, seine beiden Stellvertreter jeweils 65. Bezahlt werden sollen davon unter anderem Fahrt-, Porto- und Telefonkosten.

„Die Satzung ist noch aus dem Jahr 2004, seitdem sind die Kosten insgesamt gestiegen“, begründete Doreen Weber. Sie sprach sich für eine generelle Anpassung für alle Kameraden aus, die leitende oder technische Funktionen in den Ortswehren haben. Einfache Feuerwehrleute bekommen keine Aufwandsentschädigung. Der Ausschuss für Ordnung und Sicherheit hat den Vorschlag auf seiner jüngsten Sitzung skeptisch bewertet. „Wir haben gerade erst die neue Brandschutzkonzeption beschlossen“, sagte Vorsitzender Wolfgang Kroll (UWG) auf PNN-Anfrage. Das Gremium hat den Antrag an die Verwaltung zurückverwiesen mit dem Hinweis an die Wilhelmshorster, sich mit Gemeindewehrführung und Ordnungsamt abzustimmen.

Die Brandschutzkonzeption regelt die Aufwandsentschädigung allerdings nicht. Die Wilhelmshorster Ortswehr verweist auf die Entschädigungssatzung für die Gemeindevertreter: Die ist vor gut einem Jahr ebenfalls novelliert worden. Allerdings sind dort die meisten Summen gleichgeblieben. Lediglich die Entschädigung für die Ortsvorsteher wurden neu verteilt: In den kleinen Ortsteilen gab es etwas mehr, in den größeren weniger. lä

  • Erschienen am 05.05.2010 auf Seite 11

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