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  • 23.10.2009

VON DER EINZEL– ZUR PLANWIRTSCHAFT: Die Entwicklung des Gartenbaus im Havelland

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es fast 5000 freie Betriebe, knapp drei Viertel davon waren kleiner als ein Hektar. Die Anbaufläche betrug insgesamt 4000 Hektar.

Zwischen 1957 und 1962 bildeten sich 35 Genossenschaften, in die 2311 Mitglieder zum Teil unter Zwang eintraten. Die Flächen der GPGs und LPGs lagen insgesamt bei 3570 Hektar.

Bis 1966 wurden jährlich 20 000 Tonnen Obst geerntet (31,5 Prozent Pflaumen, 26,2 Prozent Äpfel). Die Gemüseernte brachte 18 000 Tonnen.

1972 wurden 30 500 Tonnen Obst (44 Prozent Äpfel, 17,5 Prozent Pflaumen) und 22 500 Tonnen Gemüse geerntet.

1989 lag die Anbaufläche bei knapp 10 000 Hektar. Der Obstertrag war in den 1980ern von 33 000 auf 116 000 Tonnen (89 Prozent Äpfel) gestiegen, beim Gemüse von 32 500 auf 34 200 Tonnen.

Heute wird nur noch auf 1760 Hektar Obst angebaut. Mittlerweile gibt es weniger als 20 gewerbliche Betriebe in der Region. lä

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