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Stahnsdorf

  • 03.07.2018
  • von Julia Frese

Stahnsdorf: Standort für Seniorenheim abgelehnt

von Julia Frese

Stahnsdorf - Neuer Standort gesucht: Westlich der Hildegardstraße wird in Stahnsdorf zukünftig keine Einrichtung zur Seniorenpflege entstehen. Das entschieden jetzt die Stahnsdorfer Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Gemeindevertretersitzung. Als Grund für die Ablehnung des Standorts verwiesen Vertreter der CDU und SPD laut Gemeindesprecher Stephan Reitzig auf Altlasten, die sich auf den betroffenen Flurstücken befänden. „Das langfristige Ziel, mehr barrierefreie Wohnungen für Senioren in Stahnsdorf anzubieten, ist damit vorerst wieder in weitere Ferne gerückt“, sagte Gemeindesprecher Stephan Reitzig gegenüber den PNN.

Bei den Grundstücken handelt es sich um ehemalige Militärflächen, die heute der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) gehören. Die gemeindeeigene Wohnungsgesellschaft Woges hatte bereits vor mehr als zwei Jahren ihr Interesse angemeldet, die Flächen zum Bau von Seniorenwohnungen von der BIMA zu kaufen.

Einige Gemeindevertreter hätten die Befürchtung geäußert, dass sich die Beseitigung der Altlasten, ähnlich wie beim Bauprojekt Teltower Hafen, über einen längeren Zeitraum hinziehen könnte, so Reitzig. Die Gemeinde werde nun nach Alternativstandorten Ausschau halten. Dabei sei ein Favorit, der sich in der jüngsten Gemeindevertretersitzung herauskristallisiert habe, ein Areal in der Nähe der Sputendorfer Straße. Sofern Stahnsdorf künftig wieder einen S-Bahn-Anschluss erhält, würden sich die Seniorenwohnungen dann in unmittelbarer Nähe der Station befinden. 

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