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Werder

  • 28.05.2018
  • von Marion Kaufmann

Genehmigung für Träger in Werder steht noch aus: Kreditzusage für neue Privatschule

von Marion Kaufmann

Werder – Die Pläne, in Werder eine freie Schule zu gründen, nehmen weiter Gestalt an. Der Trägerverein der „Schule des Lebens Potsdam“ habe eine Finanzierungszusage bekommen, wie der Verein am Sonntag mitteilte. Die Schule habe von der GLS-Bank das Okay für die Finanzierung des Kredites für die ersten drei Jahre des Schulbetriebes sowie für den Erwerb eines Grundstückes in Werder erhalten. Die mündliche Zusage sei erteilt worden, so Andrea Tichy, beim Trägerverein zuständig für Finanzen. Nun würden die Verträge aufgesetzt, die in einer Woche unterschrieben werden sollen. „Damit haben wir den ersten Meilenstein geschafft“, so Tichy. Der Mietvertrag über die neun Schulräume in der Mielestraße 2 in Werder mit einer Fläche von 347 Quadratmetern beginnt am 1. Juni.

Die nötige Genehmigung als Ersatzschule durch das Bildungsministerium in Potsdam steht allerdings noch aus. Mit dieser ist laut Ministerium erst im Juni zu rechnen. Die „Schule des Lebens Potsdam“ ist eine freie demokratische Schule und soll ihren Betrieb im August aufnehmen. Der Verein hat die Genehmigung einer Oberschule mit integrierter Grundschule beantragt. Begonnen werden soll mit zehn Kindern der Jahrgangsstufen eins bis drei und zehn Jugendlichen der Jahrgangsstufen sieben und acht. In den ersten vier Jahren soll pro Jahr um je zehn Schüler aufgestockt werden. Bei Vollauslastung könnten später 150 Kinder und Jugendliche an der Schule unterrichtet werden.

In den künftigen Schulräumen stellte der Trägerverein am Sonntag bei einer Informationsveranstaltung vier Kooperationspartner vor. Diese sind der Traumfänger e. V. in Werder, das wissenschaftliche Mitmachmuseum Extavium in Potsdam, die Kampfsportschule Kazoku-Budo-Dojo in Werder sowie die Schwimmschule Potsdam. Laut Nadine Arndt, Vorstandsvorsitzende des Trägervereins, sollen die vier Partner helfen, die geforderten Ziele des Rahmenlehrplans im Sport und Naturwissenschaften erfüllen zu können. Denn die Schule könne trotz intensiver Bemühungen weder die Turnhalle in Werder noch ein Chemielabor für den Unterricht nutzen. 

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