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Kleinmachnow

  • 23.12.2017
  • von Solveig Schuster

Gemeinde informiert über Pläne für Bebauung: Öffentliche Diskussion zu Fath-Areal

von Solveig Schuster

Kleinmachnow - Die umstrittene Bebauung des Fath-Areals am Stahnsdorfer Damm in Kleinmachnow steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der die Gemeinde Kleinmachnow am Dienstag, dem 16. Januar, um 18 Uhr interessierte Kleinmachnower ins Rathaus an den Adolf-Grimme-Ring lädt. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, soll bei dem Termin über das Projekt informiert und gemeinsam mit den Kleinmachnowern über die Pläne diskutiert werden. Anwohner und Interessierte können dazu die Entwürfe einsehen und vor Ort Anregungen und Einwände abgeben. Das Ergebnis soll in die weitere Planung einfließen und Grundlage des sich anschließenden Architekturwettbewerbs sein.

Wie berichtet hatten die Kleinmachnower Gemeindevertreter im Oktober beschlossen, den Bebauungsplan-Entwurf für das brachliegende Gelände nördlich des Stahnsdorfer Dammes öffentlich auszulegen. Auf dem Grundstück, auf dem bis zum Jahr 2002 ein Fahrzeugreparaturbetrieb ansässig war, sollen nach bisherigen Plänen ein Handwerker- und Gewerbehof für regionale Firmen sowie frei finanzierbare Wohnungen entstehen. Etwa 8000 Quadratmeter des Plangebietes sollen nach Gemeindeangaben als Wald gesichert werden.

Das in Rede stehende Areal gehört zu der rund vier Hektar großen Industriebrache an der Autobahn A115, das die Gemeinde sukzessive entwickeln will. Südlich des Stahnsdorfer Damms will die kommunale Wohnungsgesellschaft Gewog rund 270 neue Wohnungen bauen, dort ist auch ein Sportplatz für den Regionalen Sportverein Eintracht 1949 geplant (PNN berichteten).

Wegen der Nähe zur Autobahn ist die gesamte Bebauung jedoch umstritten. Bei den Plänen für das Fath-Gelände sorgte vor allem die wegen des Lärmschutzes vorgesehene Riegel-Bebauung für Kritik. Nach dem im Oktober gefundenen Kompromiss soll es, noch während der Bebauungsplan ausgelegt wird, einen städtebaulichen Wettbewerb für das Wohngebiet geben. Dabei sollen auch Anwohnerwünsche berücksichtigt werden. 

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