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  • 12.09.2017
  • von Julia Frese

Heinrich-Böll-Stiftung lädt ein: Vortrag zu Rassismus im Alltag

von Julia Frese

Die Supermarktkassiererin macht dem dunkelhäutigen Kunden ein Kompliment wegen seiner guten Deutschkenntnisse, ohne in Erwägung zu ziehen, dass er Deutscher sein könnte – ein klarer Fall von Alltagsrassismus. Einen Vortrag zum Thema gibt es in Werder.

Werder (Havel) – Um derartige Ausgrenzungserfahrungen geht es am Donnerstag, dem 14. September, ab 19.30 Uhr bei einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Beratungs- und Begegnungszentrum Treffpunkt Werder, Plantagenplatz 11, wird die promovierte Kommunikationswissenschaftlerin Natasha A. Kelly einen Vortrag zum Thema halten, danach folgt eine Diskussionsrunde.

Dabei soll es unter anderem darum gehen, in welchen Situationen sich Alltagsrassismus zeigt, welche Rolle Vorurteile dabei spielen und wie er sich verhindern lässt. Natasha A. Kelly hat an mehreren privaten und staatlichen Einrichtungen in Deutschland und Österreich gelehrt und referiert. Im Mai 2016 ist ihr Buch „Afrokultur – der Raum zwischen gestern und morgen“ erschienen.

Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei. Die Heinrich-Böll-Stiftung bittet jedoch um eine Anmeldung unter anmeldung@boell-brandenburg.de. Die Diskussion findet in Kooperation mit dem Netzwerk Neue Nachbarn Werder statt.

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