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Beelitz

  • 19.06.2017
  • von PNN

Laga 2022: Beelitz im Finale für Gartenschau

von PNN

Beelitz - Die Stadt Beelitz will sich auf die Landesgartenschau (Laga) im Jahr 2022 bewerben. Die Landesregierung hat angekündigt, dass die Spargelstadt im Rahmen eines begrenzten Wettbewerbes gemeinsam mit Spremberg (Spree-Neiße) ins Rennen gehen darf. Beide Städte hatten sich bereits im Jahr 2015 um die Gartenschau 2019 beworben und waren gemeinsam mit Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) in die engere Auswahl gekommen.

„Schon die Aufforderung, dass wir uns bewerben sollen, ist eine unwahrscheinlich große Auszeichnung“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth (Bürgerbündnis). Er habe bereits am Dienstag von der Entscheidung erfahren und schon mit allen Stadtverordneten telefoniert. „Von fast allen habe ich Begeisterung und viel Zuspruch gehört“, so Knuth. So bald wie möglich sollen die Stadtverordneten über eine erneute Bewerbung abstimmen.

In der Verwaltung wird nun das frühere Gartenschau-Konzept überarbeitet, das gemeinsam mit verschiedenen Vereinen erarbeitet wurde. Die Ideen aus der damaligen Bewerbung seien nicht in einer Schublade verschwunden, sondern werden zum Teil schon umgesetzt. „Noch in diesem Jahr beginnen wir mit der Umgestaltung unserer Festwiese an der Nieplitz zum Bürgerpark – dank der großzügigen Unterstützung des Landes“, so Knuth weiter.

Die Fläche südlich der Altstadt war Kernbereich der einst geplanten Beelitzer Gartenschaukulisse gewesen und soll mithilfe einer EU-Förderung in Höhe von 750 000 Euro bis Ende 2018 fertig werden. Auch für die nahe gelegene Alte Wassermühle, die die Stadt mittlerweile erworben habe, soll in den nächsten Jahren unter anderem für eine museale Nutzung rekonstruiert werden.

Profitieren könnte die Stadt von der Laga trotzdem, so könnte wie schon 2015 vorgesehen die Fläche rund um das alte Klärwerk zur Veranstaltungsarena ausgebaut werden. 

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