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  • 15.07.2016

Änderung an Michendorfs Baumschutzsatzung: SPD für Baumpaten

Michendorf - Die Michendorfer SPD will Baumpatenschaften etablieren. Anwohner sollen sich um die Straßenbäume vor ihrem Grundstück kümmern, so ein Vorschlag der Sozialdemokraten. Im Sommer sollen die Gewächse von den Anwohnern gegossen werden, auch Schäden sollen schneller erkannt und dem zuständigen Baumschutzbeauftragten im Rathaus gemeldet werden.

Bereits seit Monaten wird in den Gremien der Gemeinde eine neue Baumschutzsatzung beraten – der Wunsch nach Baumpatenschaft sowie weitere Änderungsvorschläge sind laut Bürgermeister Reinhard Mirbach (CDU) von der SPD nun in letzter Minute noch eingebracht worden. „Das verwundert mich.“

SPD-Chef Volker-Gerd Westphal will vor allem den Ton in der Satzung verändern: „Der Baumschutz sollte sich nicht darauf beschränken, nur Verbote, Fallgenehmigungen oder Nachpflanzungen zu regeln“, so SPD-Chef Volker-Gerd Westphal. Die Gemeinde selbst solle vielmehr den Erhalt des Baumbestandes fördern – in dem sie sich verpflichte bei allen Bauvorhaben den Baumbestand so gut wie es geht zu erhalten und zu ergänzen. Das Rathaus müsse mit gutem Beispiel vorangehen, heißt es bei der SPD.

Zudem sollen finanzielle Anreize geschaffen werden, um Bäume anzupflanzen. Dafür soll es Förderungen aus der Gemeindekasse geben – unklar sind bisher aber noch die genauen Summen. Auch solle das Rathaus seine jährliche Statistik zur Anzahl der Baumfällungen und der Nachpflanzungen veröffentlichen. Um den Schutz des Obstbaubestandes im öffentlichen Raum kämpft auch der Verein Langerwischer Obstgarten. Ihr Ziel: Die noch vorhandenen Obstalleen, unter anderem in der Langerwischer Bergholzstraße zu einem Obst-Wanderweg zu erweitern. es

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