27.05.2018, 26°C
  • 17.05.2018

Studie zu Fake News: Fake News treiben User zu Qualitätsmedien

Fake News sind gut für Populisten und Verschwörungstheorien . Foto: dpa

Eine neue Studie zeigt: Fernsehen, Radio und Print wird am meisten vertraut. Social-Media-Kanäle liegen mit 24 Prozent weiter hinten.

75 Prozent der Internetnutzer weltweit informieren sich zu aktuellen Nachrichten bewusst aus hochwertigen Quellen, seit die zunehmende Verbreitung von Fake News bekannt wurde. Das sind Ergebnisse der Studie „In News We Trust“, die unter weltweit 16 000 Konsumenten, über 2 000 davon in Deutschland, vom Marktforschungsunternehmen Censuswide durchgeführt wurde.

Diese Entwicklung wirke sich auch auf die Wahrnehmung von Werbung aus. News-Anbieter wie t-online, Tagesspiegel, Flipboard, Trinity Mirror, „Libération“, „El País“ und ABC sehen sich durch die Ergebnisse bestätigt. Sie konzentrierten sich darauf, ihren Lesern hochwertige, vertrauenswürdige Nachrichteninhalte anzubieten und somit hochwertige Werbeumfelder zu schaffen.

Nachrichten spielen nach wie vor eine wichtige Rolle im Leben der Deutschen. Die Mehrheit (58 Prozent) informiert sich ein- bis fünfmal pro Tag. TV-Sendungen (80 Prozent) und Online-Medien (70 Prozent) sind dafür bevorzugte Kanäle.

Seit der Fake-News-Debatte ist das Vertrauen in Nachrichtenquellen wichtiges Thema geworden. Den traditionellen Medien Fernsehen, Radio und Print wird am meisten vertraut. 31 Prozent der Befragten vertrauen den Online-Medien. Social-Media-Kanäle liegen mit 24 Prozent weiter hinten. Unter den 16- bis 24-Jährigen vertrauen 38 Prozent den Online-Medien und nur 26 Prozent den sozialen Netzwerken. Fragt man, welchem Medium die meisten Deutschen misstrauen, liegt Social Media mit 29 Prozent klar vorn. Bei den anderen Medien liegt der Anteil der misstrauischen User zwischen zwölf und 18 Prozent. Wenn man die Deutschen fragt, auf welchen Medien sie Nachrichten besonders viel Aufmerksamkeit schenken, nennen die meisten Print-Medien (67 Prozent), Fernsehen (62 Prozent) und Online-Medien (60 Prozent). Tsp

Social Media

Umfrage

Die Einengung der Zeppelinstraße in Potsdam hat im Zuge der Dieseldebatte bundesweit Interesse geweckt. Ist die Maßnahme nötig, um ein Dieselfahrverbot in Potsdam zu verhindern? Stimmen Sie ab!