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  • 08.09.2017
  • von Joachim Huber

Neuer Reporter in Berlin: „Washington Post“ spricht Deutsch

von Joachim Huber

Rick Noack Foto: Privat

Verstärkte Berichterstattung zur Bundestagswahl: Die "Washington Post" schickt Reporter Rick Noack nach Berlin.

Die Bundestagswahl am 24. September macht die „Washington Post“ mobil. Neben Bürochef Griff Witte arbeitet jetzt auch Reporter Rick Noack in Berlin. Er versorgt Nutzer über WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram in deutscher und englischer Sprache mit Themen, Aspekten und Nachrichten rund um den Termin 24. September.

Ganz besonders wichtig ist für die „Post“ dabei, dass nicht nur Artikel geteilt werden, sondern auch Gedanken, wie Noack dem Tagesspiegel sagte. Die Leser sollen sich aktiv an Diskussionen beteiligen, ihre Meinungen, Fragen und Anregungen in die Berichterstattung miteinfließen. Jessica Stahl, Leiterin von The Post’s embedded audience team, sagte: „Mit diesem Experiment wollen wir Menschen einladen, sich mit Rick auf den Plattformen einzulassen, wie sie sich mit Freunden oder Familie einlassen.“ Die Konversation mit dem Reporter soll sich natürlich und authentisch anfühlen. Die „Post“ möchte mit dem Experiment herausfinden, wie sich die Kollaboration zwischen Leser und Reporter enger und besser gestalten kann. Die Bundestagswahl erfüllt dabei die Voraussetzung, dass sich das „Post“-Experiment mit einem spezifischen, herausgehobenen Ereignis verbindet.

Für dieses Ziel ist es natürlich von Vorteil, dass Rick Noack seine Beiträge in Englisch und Deutsch und damit für die Zielgruppe in Deutschland verbreitet. Der Journalist stammt aus Dresden. Er sagt, dass die faszinierende Geschichte und die Reputation der „Post“ durchaus einschüchternd sein können. Andererseits sei da der Enthusiasmus der Reporter und Techniker für Experimente. „Manchmal fühlt sich das wie ein Start-up an: Neue Ideen werden sehr schnell neue Projekte.“

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