• 27.08.2010

Wie ist es richtig?

Zu: „Radfahrerkontrolle, 30 Verstöße“

18.8. 2010

Es wurde berichtet, dass zwischen 6.15 Uhr und 6.45 Uhr verstärkt Fahrradkontrollen im Bereich der Baustelle Stadtschloss und Hotel Mercure durchgeführt wurden. Obwohl ich selbst fast täglich diesen Weg zurücklege, kann ich das konsequente Abkassieren der Radfahrer durch die Polizei an dieser Stelle nicht nachvollziehen. Als Radfahrer ist man gezwungen, von der Breiten Straße kommend, Richtung Hauptbahnhof fahrend, die Straßenseite zu wechseln. Wenn man dies gemacht hat, fährt man automatisch am Bauzaun – der in der Kurve keinerlei Sicht erlaubt – als „Geisterfahrer“ in Richtung Hauptbahnhof. Eine weitere Ausschilderung befindet sich dort nicht mehr, also muss man ja wohl diesen Weg nehmen. Auf der Brücke angekommen darf man den Fahrradweg beidseitig benutzen. Wenn man schon die erste Ausschilderung ignoriert, kommt man auch zum Bahnhof, hat aber eigentlich auch hier etwas falsch gemacht.

Wie verhält man sich als Radfahrer denn nun richtig?

Pia Lehmann, Potsdam

  • Erschienen am 27.08.2010 auf Seite 23

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