Am kommenden Montag wird der Grundstein für Christoph Schlingensiefs „Festspielhaus für Afrika“ in Burkina Faso gelegt. Geplant sind eine Schule für bis zu 500 Kinder mit Musik- und Filmklassen, ein Theater, Werkstätten, eine Krankenstation, Solaranlagen und Brunnen. Ursprünglich war von einem Opernhaus die Rede gewesen, doch das Projekt solle „kein abgehobenes Bayreuth“ werden, sagt Schlingensief. Ende 2009 hatte er sich für das fünf Hektar große Gelände in der Nähe der Hauptstadt Ouagadougou entschieden. Der Ort sei ein „wunderbares, spirituell aufgeladenes Gelände“, erklärt der an Krebs erkrankte Regisseur. Sein Partner ist der in Berlin lebende, aus Burkina Faso stammende Architekt Francis Kéré. Er wurde 2009 mit dem „Global Award for Sustainable Architecture“ ausgezeichnet und erhielt für die Dorfschule, die er in Gando, Burkina Faso, gebaut hat, den Agha-Khan-Preis. Die Ruhrtriennale hat 13 Container mit Theatermaterial auf Lastwagen nach Westafrika geschickt. Tsp
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