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  • 07.07.2017

Tagung des Welterbe-Komitees: Unesco: Deutsche Entscheidungen am Wochenende

Blick auf den Dom von Naumburg/Saale, aufgenommen am 21.01.2016. Er gehört zu den deutschen Stätten, die als Weltkulturerbe nominiert sind. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Hat Deutschland bald neue Weltkulturerbestätten? Die Bauhausstätten in Dessau und der Naumburger Dom gehören zu den Anwärtern auf den Unesco-Titel.

Das in Krakau tagende Welterbe-Komitee wird voraussichtlich erst am Wochenende über die deutschen Nominierungen entscheiden. Dies teilte Unesco-Sprecherin Katja Römer der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Deutschland hat sich mit den Höhlen der ältesten Eiszeitkunst in Baden-Württemberg, Bauhausstätten in Dessau und Bernau sowie dem Naumburger Dom und der hochmittelalterlichen Kulturlandschaft an Saale und Unstrut um den begehrten Unesco-Titel beworben.

Der bereits 2015 abgelehnte Naumburger Antrag könnte jedoch auch im zweiten Anlauf scheitern. Berater des Welterbe-Komitees rieten von einer Einschreibung des Doms auf die Welterbe-Liste ab, wie aus einem Bericht der Experten hervorging. Er habe vor allem regionale Bedeutung, hieß es darin. Das Unesco-Komitee fälle seine Entscheidungen zwar auf Grundlage der Empfehlungen, sei daran aber nicht gebunden, betonte Römer. Insgesamt sind mehr als 30 Stätten nominiert. Das Welterbe-Komitee berät bis zum 12. Juli in Südpolen. (dpa)

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