Der Branitzer Park mit dem Schloss am Rande von Cottbus gehört zu den bedeutendsten Brandenburger Gartendenkmalen. Um seinen Erhalt kümmert sich die kommunale Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz. Das Gelände in Branitz gelangte Ende des 17. Jahrhunderts in den Besitz der Familie des Grafen Pückler.
Im Jahr 1845 zog Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) von seiner Standesherrschaft im ostsächsischen Muskau nach Branitz. Dort begann er, auf dem sandigen Pachtland einen fast 100 Hektar großen Landschaftspark nach englischem Vorbild anzulegen.
Zu den Besonderheiten des Parkes zählen die beiden Pyramiden. Die Wasserpyramide wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als künstliche Insel in einem See errichtet. Im Inneren des Tumulus (Grabhügel) liegen die Grabstätten des Fürsten Pückler und seiner 1854 gestorbenen Frau Lucie. Am südöstlichen Seeufer befindet sich eine Landpyramide, die stufenförmig gestaltet ist. dpa
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