• 02.09.2010

    Aus dem Boden gestampft. Der Baustopp im Westjordanland gilt noch bis zum 26. September. Trotzdem werden überall israelische Siedlungen errichtet. Foto: laif
    Von Fredy Gareis, Jerusalem

    Spionin in der Wüste

    Hagit Ofran lebt gefährlich. Sie fotografiert, was neu ist im Westjordanland. Häuser, Straßen, Wassertanks. Die israelische Siedlungspolitik ist ab heute Thema bei Verhandlungen in Washington. „Ein Desaster, wenn sie scheitern“, sagt sie. Im Moment sieht es ganz danach aus (02.09.2010)
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  • 01.09.2010

    Höher, besser, schöner. Auf der Baustelle Bab Trablous im Süden von Tripolis entsteht ein riesiges Einkaufszentrum – das erste im ganzen Land. Fotos: Katharina Eglau; picture-alliance/dpa
    Von Martin Gehlen, Tripolis

    Gegen die Sanduhr

    Vor 41 Jahren putschte sich Muammar Gaddafi an die Macht, propagierte dann einen arabischen Sozialismus, isolierte sein Land, verschleuderte Geld. Nun reichen Öl und Gas nur noch 30 Jahre – und Libyen sucht den Weg zurück in die Welt. Es baut. Alles groß und alles gleichzeitig (01.09.2010)
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  • 31.08.2010

    Dagegen.
    Von S. Daßler, M. Hubschmid und U. Zawatka-Gerlach

    Aufs Spiel gesetzt

    Diesmal habe er es zu weit getrieben, finden viele. „Sie haben das Buch bestimmt noch nicht gelesen“, entgegnet Thilo Sarrazin seinen Kritikern. In Berlin stellt er es vor. Und auf der Straße demonstrieren sie gegen die „rechtspopulistischen Äußerungen“ (31.08.2010)
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  • 30.08.2010

    Gedenkstätte. Wimpel, Fotos, Urkunden – in Susan Stangels Wohnung ist alles Hertha. Sie hat Dekorateurin gelernt. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
    Von Nadja Klinger

    Blau ist die Hoffnung

    Schon wieder ein Gegentor. Das Stadion schweigt wie erstarrt Sie hat gelitten und gepfiffen und Wut gehabt. Aber jetzt ist sie doch wieder im Hertha-Fieber. Und träumt vom zweiten Zweitliga-Sieg am heutigen Abend. Susan Sangel will aufsteigen (30.08.2010)
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  • 28.08.2010

    Um ihn ist es einsam geworden. Thilo Sarrazin, allein zwischen leeren Sesseln, im März 2010 im Berliner Abgeordnetenhaus. Foto: Davids/Darmer
    Von Ulrich Zawatka-Gerlach

    Eitelkeit und Fegefeuer

    So kannte man ihn: Hart und unnachgiebig, wenn es um öffentliches Geld ging. Doch dann begann Thilo Sarrazin plötzlich seinen Kreuzzug: gegen Arme und Fremde, für ein deutscheres Deutschland. Was hat ihn dazu gebracht? Die Geschichte eines Mann, der sich verrennt (28.08.2010)
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  • 26.08.2010

    Von Verena Mayer, Klagenfurt

    Fatale Erbschaft

    Noch immer verehren ihn viele wie einen Heiligen. Aber was jetzt über Jörg Haider bekannt wird, bringt selbst manchen Getreuen ins Wanken: geheime Konten, Geldwäsche, Rüstungsgeschäfte, Millionenspenden von Saddam Hussein. Fast täglich kommen neue Details ans Tageslicht (26.08.2010)
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  • 25.08.2010

    Scheue Begegnung. Afghanische Kinder und deutsche Soldaten bei Masar-i-Scharif. Foto: Picture Alliance
    Von Ingrid Müller, Masar-i-Scharif

    Die Vertrauensfrage

    Gespräche führen, die Herzen der Menschen gewinnen: So heißt das neue Konzept für den Einsatz in Afghanistan. Keine einfache Aufgabe für die deutschen Soldaten. Zumal ihre US-Kollegen in dieser Frage manchmal ganz eigene Ansichten haben (25.08.2010)
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  • 24.08.2010

    Von Stephan Haselberger und Hans Monath

    Ihr geteiltes Leid

    Es gibt Dinge, die wichtiger sind als Politik. Gestern konnte man das in Berlin spüren. Als Frank-Walter Steinmeier ans Mikrofon trat, ging es – um zwei Menschen (24.08.2010)
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  • 23.08.2010

    Aktenlage. Was genau an jenem tödlichen 12. September 2009 am Bahnhof Solln geschah, ist auch ein Fall für Gutachter. Foto: Andreas Gebert, dpa

    Im Prozess

    Als die Verhandlung wegen Mordes an Dominik Brunner begann, galten die beiden Angeklagten als Monster. Das änderte sich dann. Jetzt stehen die Schlussplädoyers für Marcus S. und Sebastian L. an (23.08.2010)
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  • 21.08.2010

    Brüsseler Spitzen. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy auf dem Weg zu jenem Eurorettungsgipfel, in dessen Verlauf sie deutlich aneinandergeraten sollten. Foto: Michel Euler, AFP

    Europas gute Nachtgeschichte

    Würden 50 Milliarden reichen, um den Euro zu schützen? Oder 70 Milliarden? Darüber stritten die Länderchefs der Währungsunion am 7. Mai in Brüssel noch, als das Essen auf den Tisch kam. Zähe, wütende Stunden später waren sie bei 750 Milliarden Euro – und der Falsche ließ sich feiern. Die Chronik der dramatischen Rettungsaktion (21.08.2010)
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  • 20.08.2010

    Der Ungnädige. Sentimentalitäten waren seine Sache nie. Felix Magath, Retter schlecht spielender Mannschaften, baut sich überall seine eigene Welt. Foto: Fishing4
    Von Jörg Strohschein, Gelsenkirchen

    Hirn ohne Herz

    „Wer mich holt, weiß, wen er holt“, sagt Felix Magath. „Meine Konzepte sind bekannt, meine Methoden ebenso.“ Eine davon ist: Machtkonzentration. So wurde er zum Erfolgstrainer. Mit Schalke 04 wagt er sein größtes Experiment (20.08.2010)
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  • 19.08.2010

    Keine Sonderbehandlung mehr. Über Geld spricht man in Gstaad nicht gern. Man hat es. Foto: laif
    Von Jan Dirk Herbermann, Gstaad

    Im Tal der Milliardäre

    Edel, reich, diskret – so gefällt sich Gstaad, der kleine Ort inmitten der Schweiz, von dem es heißt, hier lebten mehr Superreiche als Arbeitslose. Doch sie werden jetzt nervös. Steuervorteile für Ausländer sollen abgeschafft werden, das luxuriöse Leben könnte ein Ende haben (19.08.2010)
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