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  • 27.05.2013

Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung: Experten warnen vor weltweitem Klimawandel

Der Klimawandel wird vor allem die Ärmsten der Armen treffen - aber auch hierzulande werden Auswirkungen immer deutlicher spürbar. Foto

Der Klimawandel könnte Millionen Menschen in Armut stürzen - das sagte die Weltbank-Vizepräsidentin Rachel Kyte auf der Klimafolgen-Konferenz "Impact World", die derzeit in Potsdam stattfindet.

Potsdam - Führende internationale Klimaexperten haben erneut vor den negativen Folgen des globalen Klimawandels gewarnt. "Den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, muss unsere erste Priorität bleiben", sagte die EU-Kommissarin für Klimaschutz Connie Hedegaard am Montag zum Auftakt der Klimafolgen-Konferenz "Impact World 2013" in Potsdam.


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Negative Effekte eines sich verändernden Klimas würden auch in Europa deutlich, sagte Hedegaard weiter. Die Anpassung an diesen Wandel sei deshalb eine der fundamentalsten Herausforderungen. Die Weltbank-Vizepräsidentin für nachhaltige Entwicklung, Rachel Kyte, betonte: "Der Klimawandel birgt das Risiko, Millionen Menschen in Armut zu stürzen." Die Verringerung der Klimarisiken für die ärmsten Menschen der Welt sei deshalb "ein ökonomisches, soziales und moralisches Gebot für jene, die in der Entwicklungshilfe tätig sind und eigentlich für uns alle."

Die Klimafolgen-Konferenz "Impact World 2013" ist nach Veranstalterangaben weltweit die erste Konferenz dieser Art. Rund 700 internationale Wissenschaftler und Politiker wollen sich auf der bis Donnerstag andauernden Konferenz darüber austauschen, wie Forschungsbereiche künftig global besser miteinander zusammenarbeiten können. Durch eine stärkere Vernetzung könnten Wissenschaftler die globalen und regionalen Folgen der Erderwärmung noch konkreter abschätzen, hieß es. (epd)

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