Bislang hatte Brandenburgs Kulturministerium ein stärkeres Engagement des Bundes als „Optimalvariante“ für das Filmmuseum favorisiert, wegen der „gesamtstaatlichen Bedeutung der Einrichtung“. Allerdings waren die Gespräche unlängst gescheitert (PNN berichteten). Der Bund hat es abgelehnt, sich am Filmmuseum zu beteiligen oder es in das komplett mit Bundesmitteln finanzierte Filmmuseum Berlin einzubinden. Die Fusion mit der HFF ist die zweite Variante, um das Potsdamer Filmmuseum zu erhalten. Die HFF betrachtet die Integration des Filmmuseums „mit dem national bedeutsamen und einmaligen Sammlungsbestand zur Geschichte der UFA und DEFA“ als Bereicherung für Forschung und Lehre. Die Arbeit an den Sammlungen konzentriert sich auf die Film- und Kinogeschichte Deutschlands, besonders auf die Entwicklung des Babelsberger Filmstudios seit 1912. Der Fokus liegt dabei auf der Filmgeschichte der sowjetischen Besatzungszone und der DDR. PNN
Für die Entscheidung zum Potsdamer Badneubau ist ein Bürgerbeteiligungsverfahren mit verschiedenen Arbeitsgruppen erarbeitet worden. Halten Sie den Aufwand für gerechtfertigt?