• 12.06.2009

Vergessene Rekorde jüdischer Leichtathletinnen

Vom 21. Juni bis zum 23. August zeigt das Centrum Judaicum in Berlin die Ausstellung „Vergessene Rekorde – Jüdische Leichtathletinnen“, die vom Arbeitsbereich Zeitgeschichte des Sports der Universität Potsdam zusammengestellt wurde. Dokumentiert wird dabei die Geschichte der drei jüdischen Sportlerinnen Lilli Henoch (Berliner SC), Gretel Bergmann (Schild Stuttgart) und Martha Jacob (SC Charlottenburg). Das Projekt entstand aus Anlass der 12. IAAF Leichtathletikweltmeisterschaft (15. bis 23. August/Berlin). Mit den Schicksalen der bekanntesten jüdischen Ausnahmeathletinnen zwischen 1918 und 1945 soll an die systematische Ausgrenzung und spätere Zerschlagung des jüdischen Sports ab 1933/1938 erinnert werden. Die Ausstellung hat ab 21. Juni geöffnet: So-Do 10-17.30 Uhr, Fr 10-13.30 Uhr, Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, Berlin. PNN

  • Erschienen am 12.06.2009 auf Seite 10

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