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  • 09.05.2018
  • von Jan Kixmüller

Vor allem Informatik und Mathematik vorne dabei: Potsdam bei CHE-Ranking gut bewertet

von Jan Kixmüller

Gute Noten für die Potsdamer Universität beim aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), das am Dienstag im „Zeit Studienführer“ veröffentlicht wurde. Der Fachbereich Informatik des Hasso-Plattner-Instituts der Universität Potsdam erzielte dabei sehr gute Ergebnisse in den Kategorien „Unterstützung am Studienanfang“ und „Abschlüsse in angemessener Zeit“ – in diesem Bereich landet er in der Spitzengruppe. Laut der Erhebung schätzen die Studierenden die allgemeine Studiensituation, die Unterstützung im Studium sowie den Wissenschaftsbezug.

Die Universität Potsdam konnte in mehreren Fachbereichen überzeugen. Die Fächer Mathematik und Biologie/Biowissenschaften positionierten sich jeweils in der Spitzengruppe in der Kategorie „Unterstützung am Studienanfang“. Mathematik schneidet in den meisten Kategorien hervorragend ab. Chemie-Studierende sind sehr zufrieden mit der allgemeinen Studiensituation und der Vermittlung von Fachkompetenzen. Außerdem kann sich der Fachbereich ebenso wie die Politikwissenschaft/Sozialwissenschaften noch in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit“ in der Spitzengruppe platzieren. Bei Politikwissenschaft landete man bei der internationalen Ausrichtung der Abschlüsse wie auch bei der Bibliotheksausstattung allerdings nur im Mittel- und Schlussfeld.

Im Fach Geowissenschaften erreichte die Uni die Spitzengruppe in der Kategorie „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“. In Geografie kam man bei „Veröffentlichungen“ und „Forschungsfelder“ nur in die Schlussgruppe. Im Fach Sport/Sportwissenschaft wurde die Spitzengruppe in der Kategorie „Wissenschaftliche Veröffentlichungen“ erreicht.

„Die diesjährigen Ergebnisse zeigen, dass sich unsere Bemühungen um Exzellenz in Forschung und Lehre nun auszahlen“, erklärte der Uni-Präsident Oliver Günther in einer Reaktion auf das Ranking. Die vom Landtag gewährten finanziellen Aufwüchse würden sich sich direkt in der durchweg höheren Studienqualität widerspiegeln, so Günther. „Davon profitieren alle unsere 20 000 Studierenden, einschließlich der über 5000 jungen Menschen, die das Lehramt anstreben.“

Als Informatiker freut sich Uni-Präsident Günther besonders auch über das gute Abschneiden der Digital-Engineering-Fakultät: „Dank der Unterstützung durch Professor Hasso Plattner kann sie ein auch im weltweiten Vergleich herausragendes Studium der Informatik und ihrer Anwendungen anbieten“. Der Dekan der Digital-Fakultät, HPI-Direktor Christoph Meinel, sagte , dass das gute Ergebnis ein weiterer Anreiz sei, sich für den Studienort Potsdam zu entscheiden.

Der Vizepräsident für Lehre und Studium, Andreas Musil, betonte das große Engagement der Uni zur systematischen Sicherung und Weiterentwicklung der Lehr- und Studienqualität. Die vielfältigen Aktivitäten – „viele davon mit einem Fokus auf der Lehrerbildung“ – würden Erfolge zeigen. Jan Kixmüller

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