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  • 28.03.2018
  • von Jan Kixmüller

Lehrerausbildung in Potsdam: Uni setzt weiter auf Qualität der Lehrerbildung

von Jan Kixmüller

Foto: Ralf Hirschberger

Das Potsdamer Modell der Förderinitiative geht in die zweite Phase.

Die Universität Potsdam ist in die zweite Runde der Qualitätsoffensive Lehrerbildung gestartet. Das Bundesforschungsministerium hat die Universität aufgefordert, für die zweite Phase der Förderinitiative einen Antrag einzureichen. Bis zu 4,7 Millionen Euro können eingeworben werden. „Das ist ein wunderbarer Erfolg, der zeigt, wie stark die Lehrerbildung an der Universität Potsdam ist“, sagte der Vizepräsident für Lehre und Studium, Andreas Musil. Es freue ihn außerordentlich für die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, „dass sie ihre hervorragende Arbeit nun weitere fünf Jahre fortführen können“. Musil leitet das Projekt gemeinsam mit dem Direktor des universitären Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung, Andreas Borowski. Ziel des Vorhabens sei es, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Lehrerbildung einfließen zu lassen und deren Strukturen und Inhalte stärker zu vernetzen.

Vernetzung durch übergreifende Handlungsfelder

Das Potsdamer Modell der Lehrerbildung, mit dem sich die Universität Potsdam seit 2015 an der bundesweiten Qualitätsoffensive Lehrerbildung beteiligt, umfasst die Bereiche „Professionalisierung, schulpraktische Studien und Inklusion“. Diese Arbeit habe sich nun als erfolgreich gezeigt und könne bis 2023 fortgesetzt werden.

Ergänzt wird das Vorhaben durch übergreifende Handlungsfelder wie das Netzwerk Campusschulen, die Internationalisierung, mediengestützte Qualifizierung und ein Promotionsprogramm. Alle an der Lehrerbildung beteiligten Akteure sind laut der Uni dabei miteinbezogen. „Das Projekt ist insbesondere durch seine Kooperation der Fachwissenschaftler, Fachdidaktiker und Bildungswissenschaftler herausragend und gewinnbringend für die Lehrerbildung“, erklärte Andreas Borowski. Durch die direkte Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse komme das Projekt zudem unmittelbar den Studierenden der Universität zugute. Die zweite Förderphase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung schließt ohne Unterbrechung an die erste an, sie beginnt am am 1. Januar 2019 und endet am 31.Dezember 2023. 

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