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  • 26.02.2018
  • von Jan Kixmüller

Edenhofer und Rockström folgen auf Schellnhuber: Klimaforscher erhalten neue Doppelspitze

von Jan Kixmüller

Johan Rockström. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) bekommt im Herbst ein neues Führungsdoppel.

Potsdam/Templiner Vorstadt -  Ab Ende September übernehmen der bisherige Vizedirektor und Chefökonom des PIK, Ottmar Edenhofer (56), und der renommierte schwedischer Erdsystemforscher, Johan Rockström (52), gemeinsam die Führung des weltweit anerkannten Instituts auf dem Telegrafenberg. Das hat das Kuratorium des PIK am Freitag beschlossen. Der bisherige Gründungsdirektor Hans Joachim Schellnhuber (67) wird dann nach 25 Jahren die Führung des mehr als 300 Mitarbeiter starken Instituts abgeben.

Mit der neuen Doppelspitze sollen, wie das PIK mitteilte, Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften an der Einrichtung künftig noch stärker zusammengeführt werden. So sollen zwei sich ergänzende Ansätze zusammenkommen: Das Konzept der planetaren Belastbarkeitsgrenzen mit dem Konzept der globalen Gemeinschaftsgüter.

Mit Hans Joachim Schellnhuber geht ein Pionier der Erdsystemforschung in den Ruhestand. Er sei, wie Edenhofer und Rockstöm betonten, nicht nur ein weltweit hoch anerkannter Spitzenwissenschaftler, sondern mehr als das: „Ein großer Denker und ein Mensch, dem das Schicksal derer, die am stärksten unter dem Klimawandel leiden werden, besonders am Herzen liegt.“ Seine Nachfolger begrüßen es ausdrücklich, dass sie auch in Zukunft auf Schellnhubers Unterstützung zählen können.

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