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  • 15.06.2017
  • von Henri Kramer

Potsdam Institut für Klimafolgenforschung: Wichtigster Umweltpreis für Klimaforscher Schellnhuber

von Henri Kramer

Der Direktor Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erhält eine besondere Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung. Foto: P. Pleul/dpa (Archiv)

Der Potsdamer Klimaexperte Hans Joachim Schellnhuber erhält den renommierten Blue Planet Prize. Er wird für seinen Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze ausgezeichnet.

Potsdam/Tokio - Die international bedeutendste Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung wird im Herbst an den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. Das gab die japanische Asahi Glas Stiftung heute in Tokio bekannt. Ihr mit 50 Millionen Yen (ca. 400.000 Euro) dotierter Blue Planet Prize ehrt Vordenker, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben.

Schellnhuber erhält den Preis für seinen wegweisenden Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung, auf die sich die Staaten der Welt im Klimavertrag von Paris geeinigt haben. Zudem habe der Physiker etwa die Erdsystemanalyse als wissenschaftliches Feld maßgeblich gestaltet, erklärte die Stiftung.

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Lesen Sie weiter: Die USA steigen aus dem Pariser Klima-Abkommen aus. Das ist vor allem ein Desaster für die USA selbst, meint der Potsdamer Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber im Interview.

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