Zahlreicher Berliner beobachteten am Freitag ein orange-silbernes, zweimotoriges Propellerflugzeug, das in niedriger Höhe über der Stadt kreiste.
Es handelte sich um eine Beech King Air mit präziser Funkmesstechnik, die regelmäßig am Hauptstadthimmel unterwegs ist, um die Instrumentenlandesysteme der Flughäfen zu überprüfen. Allein Tegel verfügt über vier solcher Anlagen, deren Präzision jeweils im Abstand von sechs Monaten kontrolliert werden muss. Dazu sind Anflüge seitlich, ober- und unterhalb der vorgeschriebenen Flugrouten erforderlich.
Um dem normalen Flugverkehr auszuweichen, muss die Maschine zwischendurch immer wieder Warteschleifen über dem Stadtgebiet drehen. Sie gehört den Flight Calibration Services, einem Joint-Venture der Deutschen Flugsicherung mit Austrocontrol (Österreich) und Skyguide (Schweiz).
Potsdam bekommt doch noch eine Kunsthalle: Hasso Plattner will zusammen mit dem Investor Lelbach den Palast Barberini wieder aufbauen und dort anschließend seine Sammlung von DDR-Kunst ausstellen. Eine gute Idee?