Buschkowsky ist überall: Neben notorischer Medienomnipräsenz hat es Neuköllns Bürgermeister jetzt auch auf ein Buchcover geschafft. Sein Werk über das allgegenwärtige Neukölln ist eine erneute Breitseite gegen Multikulti-Träumer. Heinz Buchkowsky ist nicht der einzige Hobbyschriftsteller, der in seinem eigentlichen Job nicht ausgelastet scheint. Eine Bildergalerie.
Bestseller-Autor Thilo Sarrazin (SPD) findet lobende Worte für "Neukölln ist überall", das Buch seines Parteifreundes Heinz Buschkowsky - obwohl Sarrazin darin kritisiert wird.
Der Bestseller-Autor, SPD-Politiker, Ex-Bundesbanker und Ex-Finanzsenator von Berlin, Thilo Sarrazin, hat sich anerkennend über das Buch "Neukölln ist überall" seines Parteikollegen Heinz Buschkowsky geäußert. Das Buch sei "authentisch" und eine "Bereicherung des Buchmarkts und der Debatte", sagte Sarrazin dem "Tagesspiegel am Sonntag". Buschkowsky, Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln, habe seinen Beitrag zur Integrations-Debatte als "handelnder Lokalpolitiker mit Herzblut" verfasst.
Im Buch geht es auch um das Verhältnis der beiden zueinander. Buschkowsky widmet dem ehemaligen Berliner Finanzsenator und Autor des Buches "Deutschland schafft sich ab" ein ganzes Kapitel. Darin hält er Sarrazin vor, dieser habe sich in seiner Amtszeit als Senator jedenfalls nicht direkt für Problembezirke wie Neukölln interessiert. Sarrazins Buchbeitrag zur Integrations-Debatte sei von einer gewissen Kühle geprägt. Dazu sagt Sarrazin, er sei eben "von Daten und Fakten" aus- und "relativ schnörkellos zur Sache" gegangen.
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