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24 Fragen: Ludwig nimmt DDR-Symbole ins Visier

von Thorsten Metzner

Brandenburgs CDU-Oppositionsführerin Saskia Ludwig sorgt mit einem Vorstoß gegen kommunistische Straßennamen und andere DDR-Relikte für Wirbel. Foto: dapd

Brandenburgs CDU-Oppositionsführerin Saskia Ludwig sorgt mit einem Vorstoß gegen kommunistische Straßennamen und andere DDR-Relikte für Wirbel. In einer kleinen Anfrage verlangt Ludwig von der Landesregierung detaillierte Auskunft, wie verbreitet DDR-Symbole im Land sind.

Potsdam - Für die CDU-Chefin besteht „dringender Aufklärungsbedarf, inwieweit die SED bis heute mit dem bewussten Herrscherakt der Namensgebung das Land Brandenburg und seine Bürger prägt“. Mit 24 Fragen will Ludwig wissen, wie viele Schulen, Sportstätten, Kindergärten und öffentliche Einrichtungen im Land den Namen eines „von der SED als verdient anerkannten Kommunisten“, „eines russischen Militärs“, eines von der kommunistischen Propaganda gefeierten Sportlers oder „eine Nummer nach sowjetischen Vorbild als Namen tragen“. Sie fragt, „wie viele Erinnerungstafeln an Häusern, Straßenzügen und Bodenplatten“, „Statuen, Plastiken und Büsten“, die zwischen 1949 und 1990 im Auftrag der SED bzw. der sowjetischen Besatzungsmacht angefertigt wurden, es bis heute gibt. Neben der Gesamtzahl für das Land wird jeweils „eine detaillierte Auflistung“ nach den 14 Kreisen und vier kreisfreien Städten verlangt. „Gibt es in Brandenburg im öffentlichen Raum noch Stalin- und Leninbüsten“, fragt Ludwig. Und sie will im Gegenzug Auskunft, wie viele Einrichtungen seit 1990 nach einem Widerstandskämpfer gegen das DDR-Regime umbenannt wurden.

Auslöser ist für Ludwig die jüngste Forsa-Umfrage zum „DDR-Bild“ in Brandenburg für die Enquete-Kommission des Landtages. Sie verweist darauf, dass danach 67 Prozent der Brandenburger eine Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur als notwendig ansehen. Allerdings ist, wie berichtet, für 57 Prozent die DDR kein „Unrechtsstaat“. Für Ludwig stellt sich „aktuell die Frage, wie sehr die Städte und Gemeinden in Brandenburg noch heute von kommunistischen Namenspatronen und sozialistischen Helden der SED-Diktatur geprägt sind“. Namen seien „untrennbarer Bestandteil von Tradition, die sich generationsübergreifend im Gedächtnis der Bürger einprägen“. Neben DDR-Relikten nimmt Ludwig noch die „rosa angestrichene Schneefräse“ auf dem früheren Panzerdenkmalsockel nahe dem einstigen Grenzübergang Dreilinden in Kleinmachnow ins Visier, die ein Berliner Künstler dort installiert hatte. Ludwig fragt, ob es die Regierung „angemessen“ finde, eine „rosa angestrichene Schneefräse“ für „mehrere Zehntausend Euro auf Steuerzahlerkosten zu sanieren“. Die Anfrage schlägt Wellen. Ludwig wittere inzwischen „hinter jeder Ecke eine kommunistische Verschwörung“, reagierte SPD-Fraktionschef Ralf Holzschuher. „In ganz Brandenburg bis zur kleinsten Bodenplatte alles aufzulisten, was irgendwie an DDR erinnert? Ich finde, es reicht!“

30 Kommentare

  • von Steuerzahlergewissen17.12.2011 20:30
    Ich hoffe, jedem Kommentierenden hier ist klar, dass Frau Ludwig hier mit Zehntausenden Euro Steuergeldern jongliert. Weshalb? Nun, schließlich dürfte mit dem ganzen Kram rund ein halbes Jahr Arbeit auf zwei bis drei Archivare/Chronisten warten. Hat Frau Ludwig mal gesagt, was sie mit dem Ergebnispamphlet überhaupt machen will? Ich kann mich nicht entsinnen.
    In diesem Sinne: Öffnet die Fenster, und raus mit dem Geld! Viva la vida, prost Mahlzeit, oder auch: Frohe Weihnachten!
  • von Steuerzahlergewissen17.12.2011 20:27
    Ich hoffe, jedem Kommentierenden hier ist klar, dass Frau Ludwig allein mit dieser Anfrage hier mit Zehntausenden Euro Steuergeldern jongliert. Warum? Nun, schließlich dürften mit de ganzen Kram auf zwei bis drei Archivare/Chronisten ein halbes Jahr Arbeit warten. Hat Frau Ludwig mal gesagt, was sie mit dem Ergebnis überhaupt machen will. Ich kann mich nicht entsinnen.
    In diesem Sinne: Öffnet die Fenster, und raus mit dem Geld! Viva la vida, prost Mahlzeit, oder auch: Frohe Weihnachten!
  • von O.$.17.12.2011 16:34
    @ Michael Springer

    Frau Ludwig bitte bitte weiter machen.

    SPD; Linke, Grüne und NPD haben dies auch ganz weit oben auf ihren Wunschzetteln.

    Wähler wie Michael Springer sind ihnen sicher.

    Michi, Michi wenig schön zu lesen ist wie sie Brandenburg als kleine DDR beleidigen.

    Kein wunder das sie bei der PNN arbeiten.

    Wieder einer Ideolgie-Beiträge: Sie reden über modernes Lebensgefühl das ist schon ein Treppenwitz. sie mit ihrer barocken Sicht verschandeln mit dem rosa Klotzschloss oder auch Kotzschloss Potsdam.

    Wegen den Straßennamen wandern also Junge Leute aus Brandenburg ab. Klasse, !! Schreiben sie neben ihrer Arbeit bei der PNN noch die Reden von Frau Ludwig von "C"DU.

    Wissen sie wer Amy-Winehouse war ?? offensichtlich nicht.

    Offensichtlich reden sie mal wieder über Dinge von welchen sie keine Ahnung haben.

    Haben sie noch nicht genug vom Universalgenie Michi hier ein Link

    http://www.pnn.de/potsdam/605997/?optin=1
  • von Michael Springer17.12.2011 14:52
    ... ich habe von der "Unkultur" in politischen Auseinandersetzungen gesprochen!

    Diese zeichnet sich dadruch aus, dass Personen nicht inhaltich, sondern mit ideologisch-stalinistischen Mustern reagieren - die sich gegen den Gegner richten! (Hauptursache für politischen Stillstand der kleinen DDR!).

    Für die Jugend wäre es z.B. ein Hoffnungszeichen, wenn z.B. irgendwo in Brandenburg eine der meist überlangen Rudolf-Breitscheid-Straßen in eine "Amy-Winehouse-Allee" umbenannt werden würde ....

    ... und so auch einmal ein Stück modernes Lebensgefühl ins Land lassen würde!
  • von O.$.16.12.2011 20:05
    @ Michael Springer bei der PNN
    @ P.W.M.G.

    Michael Springer ihnen sind wohl ihre eigen Kommentare peinlich? Was ich verstehe.

    P.W.M.G. Kommentar ist berechtigt und eine normale Forderung in einer Demokratie. Aber Demokratie ist ja nicht ihr Ding wie wir wissen.

    Wie sie den Bogen kriegen von Straßennamen zur Abwanderung der Jugend ist ein neues Highlight ihrer ideologisch verblendeten Sicht auf Brandenburg.

    Wegen den Straßennamen wandern also Junge Leute aus Brandenburg ab. Klasse, !! Schreiben sie neben ihrer Arbeit bei der PNN noch die Reden von Frau Ludwig von "C"DU.

    Ich durfte heute live die Antwort des Ministerpräsident auf Frau Ludwigs Brandenburg-Diffamierungskampagne erleben. Sehr gelungen muss man feststellen.

    Ihre Antwort zur ihren "Allgemeinplätzchen" zur Transparenzkommission zeigt sie haben die Antwort entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.
  • von Michael Springer16.12.2011 15:02
    @ O.$.
    Gern dürfen Sie mich zitieren, aus den anderen Threads .... vielleicht verlinken Sie das auch gleich!
    ... die Trollkommentaree sind übrigend ein wichtiger Indikator, wo bisherige "Deutungshoheit" von mir erfolgreich angegriffen wurde!

    Und kommen Sie mir bloß nicht mit den alten STASI-Diffamierungs-Techniken - das ist intellektuell richtig armselig.

    Genau wie der Beitrag von P.W.M.G. , der eine inhaltlich-politische Fragestellung mit der Ausweich-Logik beantwortet, der politische Gegner "müsse weg" ... :-))

    Meine alten Herren:
    es ziehen zu viele junge Leute aus Brandenburg weg - weil ihre Art der politischen Auseinandersetzung eine Unkultur ist!

    Zum Thema:
    Ein Bundesland, das mehr Rudolf-Breitscheidt-Strassen und Thälmannstrassen und Plätze hat, als Goethestrassen - muß sich natürlich auch einmal befragen, ob man Personen in der Geschichte zuviel "historisches Gewicht" bemißt.


    P.S.:
    Und eine Stadt, die 300.000 € für Transparenzkommisionen ausgibt - um Regeln zu bekommen, die man sich einfach von anderen Kommunen "downloaden" kann - die muß sich auch Kritik aus Steuerzahlersicht gefallen lassen!



  • von O.$.16.12.2011 13:02
    @ Springer
    @ Old Fritz, Potsdamer, zwinker, wnhhz, ...

    Springer politische Zuspitzung nennen sie das ? Andere nennen das Beleidigungen

    Sie verwechseln zudem Freiheit mit Frechheit

    Schön das die pnn ihnen ein eigenes Forum verschaff. Arbeiten sie für die pnn?

    Herr Springer ich stelle fest sie haben die gleiche Weltsicht wie Frau Ludwig von der "C"DU.

    Sie können einem leid tun.

    Architekt Michael Springer mal sehen wie lange sie brauchen bis sie wieder mit ihrer ideologischen Arbeit der politische Zuspitzung ein ganzes Forum zum Kippen bringen.

    @ Old Fritz, Potsdamer, zwinker, wnhhz, ...

    Falls Sie Herrn S. noch nicht kennen sollten. Herr S. ist ein wahres Genie und so schlauuu.

    Blöd nur das es in der realen Welt keiner erkennt, er ist nicht Parteichef, Bürgermeister; Ministerpräsident, Bundeskanzler und auch nicht bei der EU in Brüssel.

    So bleibt ihm nur diese kleine Forum, ist das nicht traurig.

    Ja es ist wirklich wirklich traurig.

    Von Bahntechnik, über Architektur, von Wirtschaftspolitik zu Lärmschutz er kann zu allem was sagen.

    Hier einige lesenswerte Kommentare zu Herrn. S. seiner ideologischen Arbeit der politische Zuspitzung

    Ach Herr Springer, hätte die Transparenzkommission doch nur so allwissende Bürger berufen wie sie. Wenn Sie die Protokolle der Sitzungen im Netz nachvollziehen würden, hätten Sie längst bemerkt, dass Ihre "Allgemeinplätzchen" doch während der Arbeit Berücksichtigung fanden. Es sind Regelungen anderer Kommunen begutachtet worden. Aber einfach nur abschreiben - ganz so einfach ist die Welt nun auch nicht. Im Übrigen ging der Auftrag der Kommission viel weiter, als sich nur mit dem Sponsoring zu beschäftigen. Vielleicht finden Sie ja einmal die Zeit, den Auftrag der
    Kommission und die zahlreichen Sitzungsprotokolle zu studieren - und dann können Sie Ihre Meinung gern noch einmal kundtun. Man erkennt den faulen Apfel nicht, wenn man nur mal kurz in die Kiste hineinschaut !

    von Disko mit Micha
    Lieber Michael Springer sie sind für mich hier einfach die Inkarnation des "Ideo-Hooliganismus" mit ihrer BRD-

    Folklore und ihrem DDR-Folklore Bashing

    von Karl H.
    Herrn Springer, dessen Beitrag nicht weiterhilft, möge folgendes aus PNN 29.7.11 "Die Dachfrage" dienen:

    potsblitz
    @ Springer: Sie haben definitiv zu viel Zeit, oder nennt man das Schreibdurchfall, was Sie die letzten zwei Wochen

    befallen hat?

    von ****
    @pseudonym @Michael Springer
    Gehen ihnen die Argumente aus?
    was soll sonst der copy and paste quatsch

    von Disko mit Micha
    Sie Michael Springer vergiften mit ihren Kommentaren nämlich das Klima in dieser Stadt.
  • von waschi16.12.2011 10:03
    Sraßennamen! Bei Schönbohm wäre das nicht passiert. In der Tat besetzt die CDU in Brandenburg keine Themen. Nicht mal die Innere Sicherheit. Kein Wunder, dass die Ostalgiker wieder Oberwasser bekommen.

    Zu ihrem Abitur und Studium in der DDR: Warum wird eigentlich von einigen Foristen darauf hingewiesen, dass sie Abitur machen und studieren durfte. Ich halte es für selbstverständlich und für ein Menschenrecht, die Ausbildung zu ergreifen, die den Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Was ist daran also besonders an ihrer Ausbildung. Im Umkehrschluss würde es bedeuten, dass Abitur und Studium nach anderen Kriterien als Noten ermöglicht wurde.
  • von Kolibri16.12.2011 09:12
    Alle Namen wurden mit Zustimmung der Blockflötenfraktion der CDU installiert. Wenn Frau Ludwig nun
    endlich mit der Aufarbeitung der CDU-Historie in der DDR beginnen möchte, wäre das sehr begrüßenswert. Es fehlt nur eine Frage: welche CDU-Mitglieder die in der DDR begeistert zu all dem
    ihre Zustimmmung erteilten, üben bis heute Ämter wo aus?
  • von P.W.MG16.12.2011 00:49
    Wir im Westen wollen Frau Ludwig ganz bestimmt auch nicht haben.
    Am besten wäre wenn sie sich zuhause in einen Schaukelstuhl setzen und stricken würde,dann kann sie mit ihren sogenannten Beiträgen keinen weiteren Schaden anrichten.
  • von Michael Springer15.12.2011 22:44
    Die Art der Kommentare zeigt genau auf, wo die Markierungslinie zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der freiheitlich demokratischen Grundordnung und der "alten DDR" in den (wenigen) Köpfen liegt!

    Menschen, die mit "sozialfaschistischer Diffamierung" und "Psychologisierung politischer Gegner" arbeiten, wie sie unter Lenin in der großen Oktoberrevoluton erfunden wurde - gehören auf den Altenteil der Geschichte!
    Das ist kein Umgang in einer Demokratie!

    Namentlich:
    Old Fritz, Potsdamer, zwinker, wnhhz, ...

    ... ansonsten bin ich natürlich erfreut, dass man den Trollen das Handwerk gelegt hat!

    Und ich nehme mir ganz einfach die Freiheit, die politische Zuspitzung voranzutreiben! ...
  • von dennoch nicht nachlassen15.12.2011 21:20
    Liebe Frau Ludwig,

    angesichts der Kommentare......dennoch nicht nachlassen !
  • von Zottel15.12.2011 20:43
    Es ist schon beschämend, wie alles pauschal mies gemacht wird, was in der DDR für gut befunden wurde. Der Wahn der Umbenennung hatte nach meiner Erinnerung Anfang der 90er dazu geführt, dass in Eisenach eine Puschkin-Straße umbenannt, während eine Clemens-Gottwald-Straße erhalten blieb (klingt ja gut deutsch).

    Sicher sind Personen, die persönliche Schuld auf sich geladen haben, ungeeignet für Straßennamen. Aber wenn ich mir anschaue, was in West Berlin so alles erhalten ist: Hindenburgdamm, Hindenburgplatz (hat Hitler den Weg geebnet), Moltkebrücke, Moltekstraße (ein Kriegsverbrecher), ebenso die weitere preußischen Generäle, die tausende von Soldaten geopfert haben: Wittenbergplatz-Kleiststraße-Bülowstraße-Gneisenaustraße (Yorck nehme ich mal aus wg. Konvention von Tauroggen), da sieht man genau, welche kulturelle Hegemonie hier hergestellt werden soll.

    Und die spanische Allee verklärt immer noch den grandiosen Sieg der Faschos im spanischen Bürgerkrieg!
  • von O.$.15.12.2011 20:13
    Frau Ludwig von der "C"DU ist eine Zumutung für Brandenburg. Genau wie die Kommentare von Herrn Michael Springer bei der PNN.

    Warum gibt die PNN Herrn Michael Springer hier wieder ein Forum? Das letzte musste wegen Herrn Michael Springer geschlossen werden. Welche Beziehung haben beide?

    Komisch ist auch das die folgenden Kommentare auf Herrn Michael Springer alle die selbe Meinung haben, man könnte denken es ist auch selbiger.

    Diesen mit ihrer ideologischen Profilierungssucht Geschädigten ist offensichtlich die Potsdamer Ehrenbürgersaft eines Hindenburgs nicht peinlich.

    Sehr bedenklich.
  • von kritizismus15.12.2011 19:05
    Man muss nun fragen dürfen, ob die holde Dame noch alle Latten auf dem Zaun hat...
  • von osalon15.12.2011 18:59
    Ist diese Frau, die ja " sooo " unter der DDR gelitten hat ( BA mit Abitur, Studium ) noch zu retten ? Mit diesem Haß beweist sie, daß sie ernsthaft psychologischer/psychiatrischer Behandlung bedarf.
    Christlich ist ihre Haltung auf keinen Fall, und Schaden fügt sie nur ihrer Partei zu.
    Bedauernswerte POlitikerin, mehr nicht.
  • von osalon15.12.2011 18:59
    Ist diese Frau, die ja " sooo " unter der DDR gelitten hat ( BA mit Abitur, Studium ) noch zu retten ? Mit diesem Haß beweist sie, daß sie ernsthaft psychologischer/psychiatrischer Behandlung bedarf.
    Christlich ist ihre Haltung auf keinen Fall, und Schaden fügt sie nur ihrer Partei zu.
    Bedauernswerte POlitikerin, mehr nicht.
  • von Gero15.12.2011 18:04
    Frau Ludwig, die ja nun wahrlich kein Opfer der DDR war sollte sich in ihrer Partei um eine vernünftige PolItik z.B. im Landtag kümmern; als mit Schaum vor dem Mund ihren Frust loszulassen. Wer hat ihr nur diesen Haß eingegeben? Sie will doch Chefin einer christlichen Partei sein. Der revolutionäre Jesus hat ganz andere Leute aus dem Tempel geworfen.
    Alles ist entsetzt über den schleichenden Vormarsch der Neonazis. Frau Ludwig sieht den Feind nur in einem Gegner der Demokratie den es gar nicht mehr gibt.
    Was hat die CDU in Bran denburg nur für Kreuzritter. Petke ist gegangen und Ludwig ist aufgetaucht. Was muß der Mensch nicht alles ertragen.
  • von Manfred S15.12.2011 18:03
    Für die Entwicklung unseres Landes erweist sich Fr. Ludwig wohl eindeutig als Bremse und Hindernis. Es fehlen ihr minimale Kenntnisse über die wirklichen Sorgen im Land, die leider auch in der suggestiven "Volksbefragung" nur angerissen oder völlig unterschlagen werden. Deshalb hält sie die demokratisch gewählte Regierungskoalition mit ihren Taschenspielertricks auch hier wieder von der Sacharbeit ab.

    Welche tatsächlichen sozialen und wirtschaftlichen Probleme der Neuzeit benennt Frau Ludwig oder hilft sie gar lösen? Worin besteht "dringender Aufklärungsbedarf" wirklich? - Lasst doch mal die Städte und Gemeinden ihre Namensgebungen selbst entscheiden.

    Was aber noch viel schlimmer ist: durch ihren rückwärtsgewandten Kleinkrieg verhindert sie die Teilnahme einer ganzen Partei und Wählergruppe am verantwortungsbewussten Aufbau des Landes. Sie will sogar zusätzlich die Bürger ausgrenzen, die ihr selbst unter den Bedingungen des "Unrechtsstaates" eine privilegierte Ausbildung gewährleisteten. Abgehoben oder nur verwirrt?

    Es ist natürlich immer einfacher, sich eigene Parolen zu erfinden und "Aufgaben" zu stellen, als mit den klügsten und dynamischsten Kräften unser Land Brandenburg zum Vorteil aller Bürger zu gestalten.

    Auseinandersetzung mit der DDR - ja, dann aber bitte auch mit Vorzügen und Vorteilen und nicht nur einseitig in Fortsetzung des kalten Krieges. Frau Ludwig sollte dann besser in einer der am Grundgesetz vorbei speziell geschaffenen Einrichtungen für DDR- Schelte und -Verleumdung arbeiten. Leider können ja Grundgesetz, Historiker und Museen der Bundesrepublik diese Aufgabe immer noch nicht erfüllen.
  • von wbhhz15.12.2011 17:56
    Frage an die Medizin:
    Gibt es neben der manisch depressiven auch eine manisch aggressive Störung?
  • von HUM15.12.2011 17:28
    Mit solchem Unfug kann man den Bekanntheitsgrad seiner Person natürlich steigern, in diesem Falle aber ins Negative.
  • von Paul15.12.2011 15:26
    diese Debatte ist öde.

    Geschichte sollte nicht immer wieder entsorgt werden. Es gilt darüber zu reden. Was war gut und was nicht. Es hat alles immer seine Berechtigung und Ursachen gehabt. Und es war nicht pauschal alles mies! Es gab nun mal auch viele gute Dinge. Wenn das Menschen heute äußern, dann eben, weil sie jetzt rückblickend besser vergleichen können.

    Frau Ludwig, die Debatte um den Flughafen ist besser und nützlicher. Das ist ein Sachinhalt. Und nicht nur politische Verteufelung und Demagogie von poltitisch Andersdenkenden.

  • von zwinker15.12.2011 12:44
    Wenn man sich die Vergangenheit von Frau Ludwig (Berufsausbildung mit Abitur bei der HO und Studium der Betriebswirtschaft in Leipzig bis 1989) kann man schon verstehen, daß sie jeden Hinweis auf einen Staat entfernt haben möchte, der ihr so sehr geschadet hat.

    Will diese Frau im Westen keiner haben? Sie können sie gerne geschenkt nehmen.
  • von Arved15.12.2011 11:24
    Man sollte die Gelegenheit nutzen um in Berlin die Namen von politisch zweifelhaften Personen zu ändern.
    Da wäre z.B. die Clayalle, John-Forster-Dulles-Allee, Adenauerplatz etc. etc.
  • von FRIEDRICH15.12.2011 10:51
    Parteiauftrag?
    Zum bevorstehenden 300. Geburtsjahr von Friedrich dem Großen lese ich im Moment eine Übersetzung vom Schriftwechsel "Voltaire - Friedrich der Große Briefwechsel". Enfach so, damit ich weis, wie die Mainstream die gesteuerte Evolution prägt. Zugegebenermaßen auch nur eine Übersetzung und dazu ausgewählt...
    Nun zur Umbenennung der Straßennamen. Da werden Erinnerungen wach, als die SED sich formierte. In der Stadt meiner Kindheit, im Ortsteil "Kolonistenruh" (im Volksmund - Kommunistenruh-) hatte man aus Mangel das alte Straßenschild neu emailliert: "Karl Liebknecht Str" in weißer Schrift auf blauem Untergrund "ausgeschildert". Bei seitlicher Betrachtung war der alte Strassenname noch erkennbar: "Horst - Wessel - Str." stand da... Ich möchte Fr. Dr. Ludwig hier keinen Bezug zum alten Mamen unterstellen, es geht nur ums Prinzip, wie es die SED tat... Eine eigenartige Parallele oder?
    Nun, die SED hatte zum Ende auch das Standbild von Friedrich dem Großen wieder aufgestellt...
    Zur "Peußischen Tugend" sollte man das erwähnte Buch vom Verlag dtv klassik einfach mal lesen und versuchen, es zu verstehen. Ich beanspruche ausdrücklich keine Deutungshoheit hiermit. Zum "Alten Fritz" gehört aber auch sein eigenes Verständnis, sich als erste DIENER in seinem Staat zu fühlen... Diesen Eindruck habe ich von den heutigen Politikeliten, mit wenigen Ausnahmen, nicht. Macht Macht blind, auch eingebildete?
  • von Potsdamer15.12.2011 09:39
    Die tickt doch nicht ganz sauber... Als ob das Land keine anderen Probleme hätte. Die Landesregierung muss ja perfekt arbeiten, wenn sich die größte Oppositionspartei an sowas aufhängt...
  • von OldFritz15.12.2011 09:38
    Frau Ludwig bedarf keiner Häme, sondern sie benötigt psychologische Beratung. Welche Wunden und Ängste aus der DDR-Zeit will sie denn mit solchen Aktionen kompensieren?
    Es ist beruhigend zu sehen, dass diese Frau auf absehbare Zeit keine politisch relevante Verantwortung in Brandenburg erhält.
    Mit solchen Aktionen jedenfalls macht sie es den politischen Gegnern sehr einfach.
  • von sicherlich15.12.2011 08:45
    könnte man meinen, dies wäre übertrieben, weil ja vielleicht nicht gleich jeder Namenspatron der SED-Diktatur jemand ist, welcher heute nicht mehr Erinnernswert erscheint.
    Aber, auch wenn ich in der Vergangenheit so manche Äußerung von Frau Ludwig für eher überflüssig, lachhaft, von Inkompetenz geprägt gehalten habe, finde ich in diesem Fall zu mindestens den Auslöser dieser Anfrage als sehr bedenklich. Als "Wessi" will ich mir kein Werturteil über die DDR erlauben, aber dennoch habe ich es bisher für allgemeinen Konsens gehalten, dass der Untergang dieses Unrechtsstaates durch die tiefe Unzufriedenheit seiner Bürger ausgelöst wurde, und dass sich diese Unzufriedenheit nicht nur auf fehlenden Bananen und VHS-Kassetten gründete.
    Sollte es sich hier tatsächlich um ein Missverständnis handeln, sollte man ernsthaft über eine englische Lösung nachdenken ..., oder aber überlegen was falsch gelaufen ist, in den vergangen zwanzig Jahren.
  • von pmueller15.12.2011 08:00
    Das ist sicherlich ein guter Beitrag, um sowjetisierte politische Kultur Brandenburgs zu demaskieren. Hier herrscht erheblicher Nachholbedarf.
  • von Michael Springer14.12.2011 23:54
    Jede Kommune sollte heute offen sein, und Straßen umbennen und neu benennen, wenn man Straßennamen vorfindet, die nicht historischen, sondern rein ideologischen Zwecken gedient haben.

    Auch sollte die Inflation einiger Namen zum Thema gemacht werden - es muss nicht Dutzende oder sogar hunderte gleichlautender Straßennamen in Zentralmitteleuropa geben !!!!

    Sinnvoll ist es aber, auch gute Vorschläge für neue Namen zu entwickeln.

    Man sollte vernünftige Entscheidungen treffen - und sich neuer Werte dabei besinnen - auch Namen erinnern, die für die letzten zwanzig oder dreissig Jahre stehen, für Werte, Ideen und Taten und Kultur.

    Solche Namen sind z.B. Christa Wolf, Willy-Brandt, Regine Hildebrandt oder auch internationale Friedensnobelpreisträger und verdiente Europäer. Vielleicht auch jene Politiker, die zur Wiedervereinigung beigetragen haben.

    Wichtige alte Straßennamen mit bodenständige Flurnamen und alten Bezeichnungen haben aber auch heute einen Wert - weil wir Wohnsiedlungen und Orte auch geografisch kenntlich machen sollten.

    Jede Gemeinde sollte daher "Vorschlagslisten" entwickeln - statt zeitraubende Debatten über "Sinn und Unsinn" der Abschaffung von Namen zu führen.

    Das wichtigste Kriterium: junge Familien sollten einen neuen Straßennamen nicht als Bürde empfinden müssen - und dort gern ihre Wohnung beziehen und ihr Haus bauen.

    Denn eine Zukunft gibt es nur dort in Brandenburg - wo junge Menschen auch gern seßhaft werden wollen!

    Die von FRau Ludwig angestoßene Debatte sollte genutzt werden, um über Identität, Kultur und Zukunft ins Gespräch zu gelangen.

    Vielleicht gelangt man auch zu der Erkenntnis, sich besser von überkommenen Symbolen zu trennen.

Aktuellste Kommentare

  • von Steuerzahlergewissen17.12.2011 20:30
    Ich hoffe, jedem Kommentierenden hier ist klar, dass Frau Ludwig hier mit Zehntausenden Euro Steuergeldern jongliert. Weshalb? Nun, schließlich dürfte...
  • von Steuerzahlergewissen17.12.2011 20:27
    Ich hoffe, jedem Kommentierenden hier ist klar, dass Frau Ludwig allein mit dieser Anfrage hier mit Zehntausenden Euro Steuergeldern jongliert. Warum?...
  • von O.$.17.12.2011 16:34
    @ Michael Springer Frau Ludwig bitte bitte weiter machen. SPD; Linke, Grüne und NPD haben dies auch ganz weit oben auf ihren Wunschzetteln. Wähler...

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