NACHRICHTEN 

(09.03.10)

Weitere Verdächtige nach Brand

im Zossener „Haus der Demokratie“

Zossen - Gut sechs Wochen nach dem Brand im Zossener „Haus der Demokratie“ hat das Landeskriminalamt (LKA) die Ermittlungen deutlich ausgeweitet. Hinweise deuteten darauf hin, dass neben dem bereits eine Woche nach dem Feuer festgenommenen 16-Jährigen noch fünf weitere Jugendliche zwischen 13 und 23 Jahren an der Brandstiftung am 23. Januar beteiligt gewesen sein könnten, die teilweise der rechten Szene zuzuordnen seien, teilte das LKA am Montag in Eberswalde mit. Vor diesem Hintergrund durchsuchten etwa 25 Beamte drei Objekte in Brandenburg und Berlin. Dabei wurden unter anderem Datenträger sichergestellt, die noch ausgewertet werden müssen. Unklar ist laut LKA noch der Zusammenhang zwischen dem Brand und rechtsextremen Schmierereien in Zossen und Königs Wusterhausen in den vergangenen Tagen. Allein in Zossen wurden in der Nacht zum Sonntag, wie PNN berichteten, 27 Hakenkreuze an Hauswände, Straßen und Verkehrszeichen geschmiert worden, auch an die Wand eines Geschäftes, dessen Inhaber Mitglied der Zossener Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“ ist. ddp

Sprengung in Grunewald –

Avus am Mittwochmorgen gesperrt

Berlin - Auch in diesem Frühjahr wird die Polizei auf ihrem speziellen Areal im Berliner Grunewald Sprengungen zur Munitionsvernichtung durchführen. Die erste von drei jeweils mittwochs geplanten Großsprengungen findet am 10. März gegen 10 Uhr statt. Die weiteren Sprengungen erfolgen am 17. und 24. März. Während der Sprengungen wird die Avus zwischen den Anschlussstellen Hüttenweg und Nikolassee kurzzeitig in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt. PNN

A14-Verlängerung kann

in Angriff genommen werden

Magdeburg/Potsdam - Der Ausbau der A14 von Magdeburg über Wittenberge in Brandenburg nach Schwerin rückt immer näher. Als erster Teilabschnitt soll eine 7,5 Kilometer lange Strecke östlich von Colbitz (Bördekreis) in Angriff genommen werden. Die Planungen dafür seien nun abgeschlossen worden, teilte das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt am Montag in Magdeburg mit. Mit dem Planfeststellungsbeschluss seien die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau geschaffen worden. Sollte es keine Klagen dagegen geben, kann im Herbst mit dem ersten Teilstück der 154 Kilometer umfassenden Nordverlängerung begonnen werden. dpa