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  • 18.05.2018
  • von André Görke

Hertha BSC im Olympiastadion: Mai 1998: "Stadionneubau ist die beste Lösung"

von André Görke

Ein Ausschnitt aus dem Tagesspiegel. Der Entwurf ähnelt von der Lage dem heutigen. Screenshot: Tsp

Enges Stadion, keine Laufbahn, Denkmalschutz, Standort Olympiapark - alles schon mal dagewesen. "Neubau wäre die beste Lösung", sagte der Senator.

Ein kurioser Blick ins Tagesspiegel-Archiv: Vor 20 Jahren – im Mai 1998 – berichteten wir über eine Idee, die einem heute ganz vertraut vorkommt. Damals war die Rede von einem reinen Fußballstadion neben dem Olympiastadion, das zur Hälfte im Erdboden verschwindet. Standort: zwischen U-Bahnhof und Hockeystadion. Also genau dort, wo Hertha BSC jetzt plant. Nur die Kapazität war höher (65.000 Zuschauer) als heute. Damals bestand die Idee von einem schließbaren Glasdach.

Im Tagesspiegel stand damals: „Lautstarke Unterstützung erhalten die Architekten auf Senatsebene von Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) und dessen Staatssekretär Hans Stimmann. Die Planungen würden sich stadtplanerisch wie auch unter Gesichtspunkten des Denkmalschutzes optimal in das Ensemble des ehemaligen Reichssportfeldes integrieren lassen. In der Stadtentwicklungsverwaltung wurde schon vor Monaten argumentiert, dass der Bau eines neuen Fußballstadions die beste Lösung sei.“ Es kam anders. Der Senat entschied sich für den Umbau. Im Jahr 2000 begannen die Arbeiten im Olympiastadions. Für Hertha BSC wählte man eine blaue (statt rote) Laufbahn.

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